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Kennt sich aus an der Mittelschule Miesbach: Rektorin Birgit Ostermeier war hier jahrelang Lehrerin.

„Es ist eine große Herausforderung“

Früher Lehrerin, jetzt Rektorin: Birgit Ostermeier leitet Mittelschule Miesbach

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Bekannte Bühne, neue Rolle: In etwa so lässt sich die Aufgabe von Birgit Ostermeier an der Mittelschule Miesbach beschreiben. Früher war sie hier Lehrerin, jetzt ist sie Rektorin.

Miesbach – Bekannte Bühne, neue Rolle: In etwa so lässt sich die Aufgabe von Birgit Ostermeier an der Mittelschule Miesbach beschreiben. Die 45-Jährige, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Neuhaus lebt, hat hier seit Abschluss ihres Referendariats als Lehrerin gearbeitet. Nach drei Jahren als Konrektorin an der Grund- und Mittelschule Schliersee kehrt sie nun als Schulleiterin und Nachfolgerin von Peter Müller an ihre alte Wirkungsstätte in der Kreisstadt zurück.

„Es ist eine große Herausforderung“, sagt Ostermeier. „Aber ich freue mich sehr darauf.“ Einerseits sei es schön, einen Großteil des rund 40-köpfigen Kollegiums noch von früher zu kennen, andererseits müsse sie sich aber auch in ihre jetzige Position einfinden. „Wirklich neu bin ich ja eigentlich nicht“, sagt die Rektorin.

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Für die meisten der aktuell rund 280 Schüler allerdings schon. Ihr früherer Rektor war bis zu seinem Abschied in den Ruhestand im Mai ganze 31 Jahre an der Mittelschule Miesbach tätig gewesen, die letzten 13 Jahre lang als Schulleiter. Nach einer kurzen Übergangsphase mit Konrektorin Martina Thrainer als kommissarischer Leiterin hat nun mit Ostermeier gewissermaßen ein Eigengewächs der Schule das Ruder übernommen.

An sie erinnern werden sich aber wohl nur die wenigsten Schüler. Nach ihrer Babypause unterrichtete sie in Miesbach lediglich Sport in Teilzeit, zuvor war sie in erster Linie für die so genannten Praxisklassen zuständig. Für die Schüler also, die kurz vor dem Abschluss stehen und nach Orientierung suchen. Als Rektorin wird Ostermeier sogar mehr Berührungspunkte mit den Schülern haben als zuvor. Und das nicht nur in ihrem Büro, sondern auch im Klassenzimmer und in der Turnhalle: In den Fächern Sport und Mathematik wird sie selbst Unterricht geben. Eine Doppelbelastung, die sie aber gar nicht als solche empfindet. Im Gegenteil, bekräftig Ostermeier: „So habe ich keinen harten Schnitt zu meinen vorherigen Aufgaben.“

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Welche eigenen Akzente sie in Miesbach setzen will, darüber macht sich Ostermeier noch keine Gedanken. „Ich muss erst mal meine Routine finden“, sagt sie. Doch trotz ihrer neuen Rolle ist sie guter Dinge. „Ich habe mich immer wohl gefühlt hier“, betont sie. Das Lampenfieber ist unter Kontrolle.

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