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Teppiche statt Autos: Die Nutzungen des ehemaligen Autohauses an der Münchner Straße in Miesbach variieren.

„Wir können noch keinen Satzungsbeschluss fällen“

Früheres Autohaus in Miesbach: Verfahren für Wohnbebauung zieht sich hin

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Das leer stehende Autohaus an der Münchner Straße in Miesbach soll einer Wohnbebauung weichen. Doch nach wie vor herrscht Stillstand. Was ist da los?

Miesbach – Teppichfeilschen statt Neuwagenverkauf: Für wenige Tage kehrte zuletzt wieder Leben ein in das ehemalige Autohaus Kathan an der Münchner Straße in Miesbach (wir berichteten). Aktuell wird auch ein tageweiser Weinverkauf beworben. Eigentlich hat der Eigentümer des Grundstücks aber etwas ganz anderes vor. Wie berichtet, hat er den Neubau eines Wohn- und Gewerbehauses mit Tiefgarage beantragt. Doch das Bebauungsplanverfahren zieht sich hin. „Wir können noch keinen Satzungsbeschluss fällen“, erklärte Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU) nun im Bauausschuss.

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Ein Gutachten habe ergeben, dass eine Bebauung bei einem HQ100-Hochwasser negative Auswirkungen haben könne, berichtete Pongratz. Auch in Sachen Immissionsschutz gebe es Nachholbedarf. „Es passt einfach noch nicht“, sagt Bauamtsleiter Lutz Breitwieser auf Nachfrage unserer Zeitung. An einigen Stellen des Grundstücks sei bei der derzeitigen Planung der Lärmpegel durch den Verkehr zu hoch. Ebenfalls einer Klärung bedürfe die Frage nach möglichen Altlasten. Auf dem Grundstück habe sich früher eine Tankstelle befunden. Es sei aber wohl auch mal ein Bodenaustausch vorgenommen worden.

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So oder so: Der Bebauungsplan müsse wegen des neu hinzugekommenen Wassergutachtens nun ein zweites Mal ausgelegt werden, so Breitwieser. Beteiligt würden diesmal allerdings nur die Träger öffentlicher Belange, die von den Änderungen berührt seien. „Und natürlich auch die Nachbarn des Grundstücks“, fügt Breitwieser hinzu.

Wann mit einem Abschluss des Verfahrens zu rechnen ist, könne er derzeit nicht sagen. „Das hängt davon ab, was noch alles an Einwänden kommt.“ Am Entwurf, der einen Baukörper für 22 bis 26 Wohnungen mit Gewerbefläche im Erdgeschoss und 57 Tiefgaragenstellplätzen vorsieht, hat sich nach Breitwiesers Informationen nichts Wesentliches geändert.

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