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Mit Flatterband wurden Teile der Gärtnerei gesperrt.

Gesperrte Gärtnerei

Regierung: „Einsturzgefahr ist eine Ersteinschätzung“

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106 Jahre nach seiner Schließung im Jahr 1911 ist das Miesbacher Bergwerk wieder in den öffentlichen Fokus gerückt. Vergangene Woche hat die Immobilien Freistaat Bayern Teile der Gärtnerei Unützer Am Gschwendt gegenüber dem Friedhof gesperrt (wir berichteten).

Wie konkret die dort vermutete Einsturzgefahr wegen der Tunnel ist, wird derzeit untersucht. Dies teilte die Regierung von Oberbayern auf Anfrage unserer Zeitung mit. Deren Bergamt Südbayern ist Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde in Sachen Bergbau.

Als zu beteiligende Behörde hat es beim geplanten Wohnungsbau für Asylberechtigte ein Gutachten empfohlen. Nach der Einsicht in die Abbaupläne des bekannten oberflächennahen Altbergbaus erfolgte durch den Gutachter eine Ersteinschätzung der Gefährdungslage. Diese, so heißt es in der Stellungnahme der Regierung, „ergab für bestimmte Teilbereiche des Grundstücks eine generelle Warnung mit einem Betretungsverbot“.

Das Bergamt hat nun den Kontakt zwischen dem Rechtsnachfolger des ehemaligen Bergwerkseigentümers und dem Gutachter vermittelt, um Erkenntnisse zu bündeln. Bei den Kontrollen der Schächte und tagesnahen Stollen wurden nach Kenntnis des Bergamts in der Vergangenheit keine Veränderungen festgestellt, die ein Einschreiten notwendig gemacht hätten. Ein Ergebnis soll „zeitnah“ vorliegen.

ddy

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