Großeinsatz der Feuerwehren in Miesbach: Feuer am Hagebaumarkt
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stemmten das Tor zum Hof des Hagebaumarkts auf.
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stemmten das Tor zum Hof des Hagebaumarkts auf.
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Die Rauchentwicklung war enorm.
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Kein Durchkommen: Das Tor zum Hagebaumarkt blieb verschlossen.
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Über den Bauhof gelangten die Einsatzkräfte näher an den Brandherd.
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Von einer Drehleiter von der Straße aus wurde der Brand beim Hagebaumarkt gelöscht.
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Von einer Drehleiter von der Straße aus wurde gelöscht.
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Über 100 Einsatzkräfte waren alarmiert worden.

Großeinsatz der Feuerwehren in Miesbach

Palette am Hagebaumarkt abgebrannt - Komplikationen beim Löschen

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Großalarm in Miesbach: Rauch stieg am Sonntagmittag am Hagebaumarkt empor. Ein Stapel Holzpaletten hatte Feuer gefangen. Der Brand war schnell gelöscht, doch die Feuerwehr stand zunächst vor verschlossenen Toren.

Dicke Rauchschwaden färbten den blau-weißen Sonntagshimmel grau. Ein Feuerwehrwagen nach dem anderen kam auf dem Parkplatz des Miesbacher Hagebaumarkts zum Stehen. Insgesamt waren es über 100 Einsatzkräfte. „Es hat brutal geraucht“, sagt Christian Ringer, der den Brand als Erster entdeckt und gemeldet hat. Und wäre er nicht gewesen, hätte das Feuer wohl nicht in Minutenschnelle gelöscht werden können.

Gebrannt hat nicht der Baumarkt, sondern ein Stapel Holzpaletten im Hinterhof. Das Tor dorthin war am Sonntag gegen 12.30 Uhr natürlich verschlossen – und ließ sich von der Feuerwehr auch nicht öffnen. „Normalerweise kommen wir bei einem Brand da schon rein“, sagt Einsatzleiter und Kreisbrandinspektor Florian Dirscherl. Doch da sich der Rauch lediglich im Hinterhof breitmachte, lösten die Brandmelder des Baumarkts nicht aus. Die befinden sich erst am Vordach des Gebäudes. Lösen sie nicht aus, kann die Feuerwehr mit ihrem Spezialschlüssel das Tor nicht aufsperren.

Glück und Zufall war es, dass Ringer den Rauch vom Auto aus bemerkt hatte. Er arbeitet bei den Wasserwerken und hatte den Schlüssel für den Bauhof dabei, der an den Hagebaumarkt grenzt. „Ich hab’ dann gleich aufgesperrt, damit die Fahrzeuge reinfahren können.“ Von hier löschten einige Feuerwehrmänner über den Zaun, andere Einsatzkräfte hatten sich auf der anderen Seite des Baumarkts positioniert. Mit einer Drehleiter von der Staatsstraße aus bekamen sie das Feuer schnell in den Griff. Was blieb, war ein verkohlter Haufen Bretter.

Der Einsatz war rasch beendet. Aus Agatharied waren 22 Kräfte im Einsatz, aus Hausham 18, aus Wies zwölf, Parsberg war mit 15 Mann angerückt, Miesbach mit 24, und auch die Feuerwehr Tegernsee befand sich mit zwölf Personen auf Anfahrt. „Wir unterscheiden bei der Alarmierung nicht zwischen Wochenende und Werktag“, erklärt Dirscherl das große Aufgebot. Unter der Woche seien schließlich viele Menschen im Gebäude. Die integrierte Leitstelle in Rosenheim alarmierte zur medizinischen Absicherung der unter schwerem Atemschutz eingesetzten Kräfte der Feuerwehren auch die BRK Schnelleinsatzgruppe Tegernseer Tal-SEG Transport. Die in Gmund-Moosrain und Bad Wiessee im Rettungszentrum stationierten Rettungsfahrzeuge rückten mit ehrenamtlichen Einsatzkräften zur Unterstützung aus.

Warum die Paletten Feuer gefangen haben, ist nicht zu hundert Prozent geklärt. Doch die Beamten der Polizei Miesbach, die sich vor Ort ein Bild machten, gaben eine erste Vermutung ab. Der Auslöser war wahrscheinlich ein defekter Stapler, der neben den Paletten abgestellt worden war. „Der hätte eigentlich abgeholt werden sollen, da wir ihn nicht mehr bewegen konnten“, sagt der Logistikleiter des Hagebaumarkts, der den Qualm von zu Hause aus bemerkt hatte. „Die Elektronik des Staplers war komplett tot.“ Scheinbar nicht ganz. Denn nach Vermutungen der Polizei hat wohl ein Funke der Batterie den Brand ausgelöst. Der Schaden dürfte sich in Grenzen halten. Der Stapler war zuvor schon ein wirtschaftlicher Totalschaden, die Flammen beschränkten sich auf den Palettenstapel. Bauhof und Hagebaumarkt waren verschont geblieben.

nip

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