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Glücklich mit dem Messeauftritt: (v.l.) Gabi Dubb (Tegernsee Arkaden), Harald Gmeiner (ATS), Petra Rieger (ATS), Hans Krinner (Brauerei Kloster Reutberg), Luisa Robl (SMG/Öko-Modellregion), Jakob Sanktjohanser (Brauerei Kloster Reutberg), Sophie Hollerauer (TTT) und Florian Hauder (Naturkäserei Tegernseer Land). 

Messeauftritt in Berlin

Grüne Woche: Landkreis zieht positive Bilanz - „Qualität kommt an“

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„Hochwertige Produkte aus einer hochwertigen Region“: Das Motto der Alpenregion Tegernsee.-Schliersee ist auf der Grünen Woche in Berlin gut angekommen.

Landkreis – Viele Gratisproben und jede Menge Messeangebote: Auch das gibt es auf der Grünen Woche in Berlin. Am Gemeinschaftsstand der Alpenregion Tegernsee-Schliersee jedoch taten sich Schmankerl-Schnäppchenjäger schwer. Denn Ramsch-Kisten und Sonderposten suchte man bei den vertretenen Produzenten vergeblich.

„Unser Fokus liegt auf hochwertiger Qualität“, erklärt ATS-Vorstand Harald Gmeiner. Und die hat eben ihren Preis. Was Gmeiner und seine Kollegen aus der insgesamt 40-köpfigen Delegation am Stand umso mehr gefreut hat: „Wir hatten richtig viel Frequenz.“ Und noch besser: Die Kunden brachten nicht nur Appetit, sondern auch Zeit mit, um sich die Produktion der Lebensmittel erklären zu lassen. Gerade die jüngeren Leute würden wieder mehr Wert auf Qualität legen, betont Gmeiner. „Damit liegen wir mit unserer Strategie genau richtig.“

Zehn Tage lang präsentierte sich die ATS zusammen mit der Öko-Modellregion, den Produzenten Slyrs/Lantenhammer, Herbaria, Naturkäserei, Essendorfer und der Speckalm an einem Gemeinschaftsstand mit den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen in der Bayernhalle (wir berichteten). Das Resümee fällt positiv aus. „Es war ein sehr gelungener Auftritt“, sagt Gmeiner. Nicht nur Besucherzahlen seien im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, sondern auch der Umsatz am Messestand. Ein Plus von 25 Prozent sorgte für glückliche Gesichter bei den Beteiligten.

Besonders gut angekommen seien die Produkte, die mit einer eigenen Geschichte verknüpft seien, beispielsweise die Marmeladen, Brotaufstriche und Pestos der Genussschmelzerei Essendorfer. Ein Marketing-Kniff, der auch im Tourismus funktioniert, weiß Gmeiner. Allerdings nur, solange eben die Region auch hält, was sie verspricht.

Daran jedenfalls scheitert es bei der Alpenregion Tegernsee-Schliersee nicht, ist der Tourismusvorstand überzeugt. Genauso wie von der Kombination aus Produzenten und Touristikern am Messestand. Man spiele sich die Bälle gegenseitig zu und biete den Besuchern ein Gesamtpaket, von dem letztlich alle profitieren würden. „Das funktioniert in dieser Konstellation perfekt“, sagt Gmeiner. „Wir sind einfach ein sehr eingespieltes Team.“

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