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Der ATS-Stand in Berlin.

Messeaufritt in Berlin 

Grüner Landrat kommt zu spät zur Grünen Woche

Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne) ist ein Opfer von Sturmtief Friederike geworden. Eigentlich hatte er zur Eröffnung der Grünen Woche am Freitagvormittag um 10 Uhr in Berlin sein wollen, aber...

Landkreis –da saß er immer noch – oder besser gesagt wieder – im Zug. Die Fahrt war am Donnerstagnachmittag in Erfurt unterbrochen worden.

Harald Gmeiner, Vorstand der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS), hatte am Stand des Landkreises trotzdem „politischen Beistand“. Die Bürgermeister Josef Lechner (Fischbachau), Olaf von Löwis (Holzkirchen) und Klaus Thurnhuber (Warngau) waren vor Ort. Unter der Federführung von Fischbachau hatten 2017 mehrere Gemeinden selbst einen Auftritt auf der Grünen Woche organisiert. Diesmal übernahm das die ATS – und Gmeiner ist überaus zufrieden.

„Wir haben sehr viele Besucher, und mit unserem Standkonzept heben wir uns hier in der Bayernhalle deutlich ab, das haben uns auch andere Aussteller bestätigt.“ Ziel sei es gewesen, die „wertige Region mit dem Angebot wertiger Produkte“ zu verbinden und den Firmen aus dem Landkreis, die mit nach Berlin gekommen sind, das passende Ambiente für ihren Auftritt zu geben. „Das ist gelungen“, findet er. Die Naturkäserei Tegernseer Land, die Genussschmelzerei Essendorfer, die Destillerie Lantenhammer, die Schokoladenquelle Eybel, das Kräuterparadies Herbaria sowie der Pflegeprodukthersteller Sixtus bieten ihre Produkte an. „Die Besucher probieren, kaufen ein, informieren sich dabei über die Region und nehmen Prospekte mit“, sagt der ATS-Vorstand zufrieden.

Zufrieden mit dem Auftritt der Region war auch Landrat Rzehak, als er am späten Freitagnachmittag dann doch noch auf dem Messegelände ankam. Mit Valleys Bürgermeister Andreas Hallmannsecker und Landwirtschaftsamtsleiter Rolf Oehler hatte er die Nacht in einer Pension in Erfurt verbracht, nachdem alle Versuche, für die letzten 200 Kilometer nach Berlin ein Auto zu mieten, fehlgeschlagen waren. Unterm Strich dauerte die Reise 27 Stunden. Etwas schneller war sein Tölzer Amtskollege Josef Niedermaier: Der hatte in Erfurt im Zug ausgeharrt und schließlich frühmorgens zusammen mit sieben Mitstreitern Plätze im Fernbus ergattert.

Die Grüne Woche dauert bis Sonntag, 28. Januar. An diesem Samstag startet die ATS ein Gewinnspiel, um an Adressen potenzieller Gäste zu kommen. cmh

" Bayern & region

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