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Verbotsschilder können nicht alle Müllsünder abschrecken. Obwohl die Ablagerung neben Containern verboten ist und mit Geldbußen geahndet wird, bieten sich VIVO-Mitarbeit ern regelmäßig Anblicke wie dieser.

Illegale Ablagerungen nehmen zu

21 Tonnen Müll landen neben Containern

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Seit einigen Monaten nehmen illegale Müllablagerungen an den öffentlichen Containerstellplätzen drastisch zu. Die Mengen sind mittlerweile gewaltig. Es drohen Strafen.

Landkreis Allein in diesem Jahr musste das kommunale Abfallentsorgungsunternehmen VIVO mehr als 21 Tonnen Sperrmüll und Hausmüll, der neben den Containern lagerte, gesondert entsorgen. „Neben dem Arbeits- und Kostenaufwand durch die entstandenen Reinigungsarbeiten werden bei derart rücksichtsloser und sträflicher Handlungsweise auch die Risiken für Menschen, Tiere und Umwelt ganz bewusst in Kauf genommen“, heißt es in einer Pressemitteilung der VIVO. Beispielsweise werden Müllsäcke nachts von Tieren aufgerissen und der Inhalt weit verstreut. Dies sei nicht nur ein hygienisches Problem für Anlieger, es stelle auch ein gesundheitliches Risiko dar. Kinder nutzen die abgestellten Gegenstände als Spielzeug. Handelt es sich zum Beispiel um defekte Elektro- oder mechanische Geräte, birgt dies eine hohe Verletzungsgefahr und kann zu Unfällen führen.

Bei den Leuten fehlt das Unrechtsbewusstein

Laut VIVO liegt der Verdacht nahe, dass es nicht Unwissenheit ist, die zu illegalen Müllablagerungen führt. Die meisten Bürger seien über die vielfältigen ordentlichen Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis gut informiert. Die Tatsache, dass Gegenstände wie Restmüllsäcke, Möbel oder Elektrogeräte im Regelfall nachts oder nach Einbruch der Dunkelheit neben die Container gestellt werden, lässt vermuten, dass dies ganz bewusst passiert und allein das Unrechtsbewusstsein fehlt. Dabei nehmen Müllsünder durchaus in Kauf, dass die illegale Entsorgung von einfachen Abfällen als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet werden kann. Handelt es sich um gefährliche Abfälle, liegt eine Straftat vor.

Gegenstände abstellen ist verboten

Die VIVO weist deshalb noch mal in aller Dringlichkeit darauf hin, dass an den Containerstellplätzen ausschließlich Wertstoffe wie Altglas, Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien sowie an den meisten Stellplätzen Altkleider und Schuhe entsorgt werden dürfen. Dabei gilt es, aus Rücksicht auf die Anwohner die Einwurfzeiten zu beachten. Gegenstände neben den Containern abzustellen, ist schlichtweg verboten.

sh

Lesen Sie auch: 100 Tonnen Problemmüll auf Privatgrundstück gekippt.

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