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Alle Ämter sind vergeben: Der neue Vorstand des Fördervereins der Grund- und Mittelschule Miesbach mit (v.l.) Ilona Streitberger, Kathrin Egger (beide Beisitzer), Brigitte Sebor (Vorsitzende), Klaus Stein (Kassier), Martina Kleinfeldt, Dieter Kohlfürst (beide Beisitzer) und Sylvia Schulze (Schriftführerin) will vielfältige Unterstützung leisten.

Unterstützung für Grund- und Mittelschule stand auf der Kippe

Im zweiten Anlauf: Förderverein hat neuen Vorstand

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Im zweiten Anlauf hat es nun geklappt. Zehn Mitglieder kamen zur Hauptversammlung des Fördervereins der Grund- und Mittelschule Miesbach. Genug, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Miesbach – „Wir konnten alle sieben Stellen besetzen“, berichtet Martina Kleinfeldt erfreut. Die ehemalige Vorsitzende wechselte nun als Beisitzerin in die zweite Reihe. Zu ihrer Nachfolgerin wählten die Mitglieder Brigitte Sebor.

Da die Zukunft des Fördervereins nun gesichert ist, will sich das neue Führungsteam so bald wie möglich erste Projekte vornehmen. Um nicht blind Spendengelder zu sammeln, werden sich die Mitglieder zuerst mit Schulleitung und der Stadt als Sachaufwandsträger zusammensetzen und das vorhandene Budget abfragen. „Dann wissen wir, wo wir am besten helfen können“, erklärt Kleinfeldt. Um auch Firmen für ein Engagement zu begeistern, plant der Förderverein, eine Sponsorenseite im Internet einzurichten.

Der Beisitzerin schwebt aber vor, auch Unterstützung in Form von Arbeitsleistung zu gewähren. Als mögliches Projekt nennt Kleinfeldt eine Wand in der Schulbücherei, die gestrichen werden muss. „Das könnten wir zum Beispiel gemeinsam mit den Schülern machen“, meint die ehemalige Vorsitzende. Nicht die einzige Anregung, die die neue Vorstandsmannschaft aus einem Gespräch mit Schulleiterin Susanne Crössmann mitgenommen hat.

Um die Unterstützung der Schule auf möglichst viele Schultern zu verteilen, will der Förderverein zudem um weitere Mitglieder werben – und diese auch zur aktiven Teilnahme an der Umsetzung der Ideen animieren. Obwohl sie als Beisitzerin nicht mehr an vorderster Front steht, will sich Kleinfeldt weiterhin für den Erhalt des Fördervereins einsetzen. Die Existenzsorgen der vergangenen Wochen sind Motivation genug.

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