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Sind gerüstet für das 2. Historische Fahrzeugtreffen in Miesbach: (v.l.) Erich Sterrer, Max Kalup und Erhard Pohl.

Großveranstaltung der Oldtimerfreunde Miesbach

Interview zum Fahrzeugtreffen: Welcher Oldie ist Ihr Favorit, Herr Pohl?

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Es wird ein Pflichttermin für Fans alter Autos: Nach vier Jahren findet in Miesbach wieder ein Historisches Fahrzeugtreffen statt. Wir haben mit dem Organisator gesprochen.

Miesbach – Autos ohne Ende: eigentlich ein gewohntes Bild am Habererplatz in Miesbach. Doch am Samstag, 21. Juli, ist das Durchschnittsalter der dort abgestellten Karossen erheblich höher. Ein Baujahr von 1998 oder früher müssen die Blechschönheiten beim 2. Historischen Fahrzeugtreffen der Oldtimerfreunde Miesbach und des städtischen Kulturamts in ihren Papieren stehen haben. Die Zahl der Räder ist derweil egal. Ob Motorrad, Traktor, Feuerwehr-Lkw oder Panzermotor: Ab 10 Uhr kommen Oldie-Fans rund um den Waitzinger Keller voll auf ihre Kosten. Warum das Treffen nicht nur aufgrund des Jubiläums 100 Jahre Stadterhebung Miesbach, sondern auch für die Oldtimerfreunde selbst ein ganz besonderer Tag ist, erklärt Organisator Erhard Pohl (56) im Interview.

-Herr Pohl, wenn Sie die Teilnehmerlisten durchblättern: Wer ist Ihr Favorit beim Historischen Fahrzeugtreffen?

Erhard Pohl: Puh, da kann ich unmöglich nur einen nennen. Aus Vereinssicht haben wir aber schon etwas ganz Besonderes: Unseren Hanomag R 12 mit Baujahr 1957, den wir spontan bei der Gründungsversammlung gekauft und in unzähligen Schrauberstunden von Grund auf restauriert haben, ist endlich fertig. Am Samstag erleben wir seine erste offizielle Ausfahrt. Für uns ist das der Abschluss eines zweieinhalbjährigen Projekts, an dem Jung und Alt gleichermaßen ihren Anteil haben. Ein großer Moment, den wir mit einer Traktorweihe würdigen. Selbstverständlich ist der Hanomag auch bei unserer Rundfahrt ab 15 Uhr durch die Stadt mit dabei.

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-Lkw müssen da aber draußen bleiben. Warum?

Erhard Pohl: Das mussten wir leider aus Sicherheitsgründen so entscheiden. Es kann ja gut sein, dass auch einige richtig große Gefährte mit dabei sind. Dafür gelten dann ähnliche Regeln wie beim Faschingszug, es braucht also Begleitpersonal und besondere Sicherheitsvorkehrungen. Das ist schade, aber wir haben zum Glück noch genug andere Fahrzeuge am Start.

-Wie viele Anmeldungen haben Sie denn?

Erhard Pohl: Am Mittwoch waren es rund 180. Erfahrungsgemäß entscheiden sich aber viele noch spontan. Die warten das Wetter ab und schauen, ob sie noch einen TÜV bekommen. Bei der Premiere vor vier Jahren waren es am Ende doppelt so viele Wagen wie ursprünglich gedacht.

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-Könnte es sein, dass wir mit dem zweiten auch das letzte Historische Fahrzeugtreffen erleben? So schnell feiert Miesbach ja kein Jubiläum mehr.

Erhard Pohl: Wir werden sicher wieder mal ein Treffen veranstalten. Aller guten Dinge sind schließlich drei. Einen Anlass und Zeitpunkt haben wir uns aber noch nicht überlegt. Das Fahrzeugtreffen soll ja etwas Besonderes bleiben.

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