Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

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Hofft auf schönes Wetter: Siegmund Mair ist der neue Pächter der Cafeteria im Miesbacher Warmfreibad.

Südtiroler Schmankerl am Beckenrand

Das ist der neue Pächter der Warmbad-Cafeteria

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Den Südtiroler von der Grafenherberg zieht es ins Tal. Ab diesem Sommer betreibt Siegmund Mair (54) die Cafeteria im Warmfreibad – zusätzlich zu seinem Almgasthof am Sudelfeld.

Miesbach/Bayrischzell– „Ich bin halt ein unruhiger Geist“, meint der gebürtige Pustertaler, der seit 34 Jahren in Deutschland lebt. Im Miesbacher Bad hat er den aus Österreich stammenden Manfred Frank beerbt, der sich seit Herbst 2016 wieder voll auf sein Bistro Culinaria im Waitzinger Keller konzentriert.

Ein nahtloser Wechsel also, der auch den Badegästen schmecken soll. Die will Mair nicht nur mit Klassikern wie Currywurst, Burger, Schnitzel und Pommes aus dem Becken locken, sondern auch mit Schmankerln aus seiner Heimat. Spinatknödel zum Beispiel. Für die „figurbetonten Schwimmer“ wird der Südtiroler verschiedene Salate anbieten. Das Zeug zum Renner bei den Wasserratten haben Mairs Pizzen. Die tiefgefrorenen Teigrohlinge will der Gastronom von der Grafenherberg mitbringen, im Badstüberl werden sie dann frisch belegt und gebacken.

Die Verzahnung zwischen Almgasthof und Cafeteria plant Mair auch für sein Personal. Je nach Wetter und damit Auslastung im Warmfreibad wird er seine Mitarbeiter ins Tal ordern. Eine Flexibilität, ohne die es in seinen Augen im Saisongeschäft nicht geht. Das weiß Mair noch von der Zeit als Pächter im Restaurant des Golfclubs Valley. Immerhin sei das Badstüberl dank Selbstbedienung nicht ganz so personalaufwendig.

Doch auch an der Grafenherberg hat Mair noch zu tun. „Ich bin noch nicht da, wo ich hin will“, räumt der Gastronom ein. Wie berichtet, hatte er den Gasthof 2015 nach zwei Jahren Leerstand übernommen und seitdem daran gearbeitet, diesem ein „trendiges“ Image zu verpassen. Seine Hoffnung setzte er damals nicht zuletzt auf den neuen Achter-Sessellift, der zur neuen Skisaison endlich in Betrieb gehen soll. Für Mair eine Chance auf mehr Frequenz und damit mehr Gäste in seinem Lokal – auch im Sommer.

„Die Leute müssen einen einfach annehmen“, sagt der Südtiroler. Diese Erfahrung habe er bis jetzt noch bei jeder seiner Stationen gemacht. Egal ob in der Großküche eines Münchner Konzerns, am Stand von Whiskey- und Biermessen oder beim Baiernrainer Dorfherbst. Ein Markt, den Mair mitaufgezogen hat und der mittlerweile jedes Jahr tausende Besucher anlockt. Für den Start im Miesbacher Warmfreibad sind seine Ansprüche etwas bescheidener. Da wünscht er sich vor allem eins: schönes Wetter.

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