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Ein Weg durch die Baustelle: Fußgänger dürfen die neue Johannisbrücke über die Schlierach in Miesbach bereits überqueren. Autofahrer müssen sich noch bis Ende November gedulden.

Fußgänger dürfen neues Bauwerk bereits nutzen

Johannisbrücke: Darum müssen Autofahrer noch Geduld haben

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Der Brückenschlag über die Schlierach ist geschafft. Zumindest Fußgänger können seit Kurzem die neue Johannisbrücke in Miesbach nutzen. Autofahrer brauchen dagegen weiter Geduld.

Miesbach – Der Brückenschlag über die Schlierach ist geschafft. Zumindest Fußgänger können seit Kurzem die neue Johannisbrücke in Miesbach nutzen. Auch die Versorgungsleitungen wurden von der Behelfsbrücke an das neue Bauwerk verlegt. Einzig die Autofahrer müssen weiter mit der Umleitung leben. Ab Ende November sollen aber auch sie wieder auf direktem Weg die Schlierach überqueren können. „Es schaut gut aus“, sagt der städtische Tiefbautechniker Jürgen Brückner über den Zeitplan.

Zuvor stehen allerdings weitere Straßenbauarbeiten an. So ist die Bergwerkstraße am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. November, jeweils von 7 bis 16 Uhr voll gesperrt. Laut Brückner wird in diesem Zeitraum der alte Asphalt abgetragen und der Unterbau für die neue Fahrbahndecke vorbereitet. Der sogenannte Tragbelag wird dann am Montag, 6. November, aufgebracht. Gleichzeitig erhält der Knotenpunkt zwischen Bergwerk-, Tölzer und Albert-Schweitzer-Straße die abschließende Feinschicht. Bis auf Weiteres gesperrt bleibt der untere Bereich der Albert-Schweitzer-Straße. „Die Baufirmen brauchen den Bereich als Parkplatz für ihre Fahrzeuge“, erklärt Brückner.

Den wirklich letzten Schliff erhält die Großbaustelle jedoch erst 2018. Der Feinbelag für die Bergwerk- und Albert-Schweitzer-Straße kann aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit und der damit verbundenen Frostgefahr heuer nicht mehr aufgetragen werden. „Die Asphaltfirmen würden keine Garantie mehr übernehmen“, sagt Brückner. Auf eigenes Risiko werde die Stadt die Arbeiten nicht durchführen lassen. Auf größere Behinderungen müssen sich Autofahrer und Anwohner 2018 aber nicht mehr einstellen, meint Brückner: „In drei Tagen ist alles erledigt.“

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