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Es kommentiert Dieter Dorby.

Zur geplanten Sicherheitswacht

Kommentar: Sicherheit ist kein Job fürs Ehrenamt

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Im Miesbacher Stadtrat wurde über die Einführung einer Sicherheitswacht diskutiert. Diese setzt sich aus Bürgern zusammen, die ehrenamtlich auf Streife gehen, Präsenz zeigen und so die Polizei unterstützen. Ein bedenkliches Vorhaben, wie Merkur-Redakteur und Miesbach-Berichterstatter Dieter Dorby findet:

Die Idee klingt sinnvoll: Bürger, die ehrenamtlich die Polizei unterstützen, für Recht und Ordnung sorgen und so mehr Sicherheit schaffen. Aber kann das klappen? Die Aufgaben der Polizei sind vielfältig und anspruchsvoll. Dass ein vierwöchiges Training zur Vorbereitung von Freiwilligen allein ausreicht, darf bezweifelt werden.

Die Frage ist: Was will diese Aktion wirklich? Mehr Sicherheit? Mehr Sicherheitsgefühl? Oder Planstellen einsparen und die Folgen kaschieren? Auf dem Dorf mag es reichen, wenn Bürger nach dem Rechten sehen. In der Kreisstadt aber ist die Polizei gefragt. Diese Stellen gehören besetzt und adäquat bezahlt. Die Politik hat schon viel aufs Ehrenamt abgewälzt. Sicherheit und Ordnung sind aber zu wichtig, um nicht mit Profis besetzt zu werden.

ddy

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