Erster Planentwurf zur Neugestaltung der Riviera in Miesbach. Grafik: Elisabeth Niggl/Planungsbüro Freiraum
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Erste Planung zur Neugestaltung der Riviera in Miesbach.

KOMMENTAR zur neuen Riviera in Miesbach

Im größeren Radius nach Lösungen für Jugendliche suchen

  • Dieter Dorby
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Auch Jugendliche brauchen ihre Bereiche. Wenn Streetball in der neuen Riviera nicht funktioniert, braucht es andere Lösungen. Ein Kommentar von Merkur-Redakteur Dieter Dorby.

Man darf den Freien Wählern gratulieren. Mit ihrer Online-Diskussion zur Riviera haben sie nicht nur eine konstruktive Auseinandersetzung für interessierte und betroffene Bürger ermöglicht, sondern im Dialog auch eine inhaltliche Orientierung gewonnen. Dabei zeigte sich deutlich: Die Jugend braucht mehr Freizeitmöglichkeiten.

Lesen Sie auch den Bericht zum Thema: Nix los für Jugendliche in Miesbach - aber Anwohner fürchten Lärm bei Streetball-Anlage in Riviera

Klar: Die Riviera kann nicht alle Wünsche aufnehmen. Statt alle Generationen im Blick zu haben, ist es dort wohl harmonischer, sich auf ein stimmiges Erholungskonzept zu konzentrieren. Mit Blick auf Anwohner und Seniorenheim könnte die grüne Oase daher wohl wirklich die sinnvollste Lösung sein.

Für die Jugend braucht es also andere Lösungen, und auch dazu gab es interessante Ansätze. Den Waitzinger Park ins Riviera-Konzept einzubinden und es so gleichzeitig für eine 50-prozentige Leader-Förderung fähig zu machen, wäre eine überaus prüfenswerte Idee.

Vielleicht müsste man den Radius sogar noch etwas größer fassen. Warum nicht über einen Streetball-Platz neben der Kinderkrippe auf der Waitzinger Wiese nachdenken? Und wenn deren Container in einiger Zeit abgebaut werden, könnte vielleicht sogar ein Skaterplatz hinzukommen. Die Lage wäre zentral und könnte lärmmäßig funktionieren. Ideen gibt es sicher einige – und Diskussionen mit schneller Rückmeldung können die Bereitschaft zum Mitmachen eigentlich nur fördern.

ddy

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