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Kommentar Vorstands-Wahl der Freien Wähler: Den Streit als Chance nutzen

Der Wille zur Einigkeit ist da

Kommentar zu Vorstands-Wahl der Landes FW: Den Streit als Chance nutzen

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Die Streitigkeiten der Freien Wähler bei ihrer Hauptversammlung waren teilweise übertrieben. Für die Zukunft der FW könnten sich daraus aber ganz neue Chancen ergeben.

Landkreis - Die Streitigkeiten der Freien Wähler bei ihrer Hauptversammlung waren teilweise übertrieben. Zwischenzeitlich drohte Andreas Obermüller Partei-Urgestein Franz Zehendmaier mit dem Rauswurf aus der Versammlung, weil er ihm zu viel dazwischen redete. Solche Konflikte schaden bei den Vorbereitungen auf die bevorstehenden Wahlen nur.

Kommentar zur Vorstands-Wahl der Freien Wähler: Den Streit als Chance nutzen

Dennoch: Streitigkeiten gehören dazu, in der Politik erst recht. Die Wogen werden sich glätten, verletzte Egos erholen. Wichtig ist, wie es danach weitergeht.

Die Freien Wähler könnten sich durch den Streit gut für die Zukunft aufgestellt haben, ganz unfreiwillig. Der Vorstand ist jünger geworden, die – sicher nicht uneigennützigen – Mitgliederkampagnen von Hartl und Obermüller haben der Partei viele neue Gesichter beschert, gerade viele junge. All das könnte helfen, bei Themen wie Digitalisierung und Wohnungsnot zu punkten.

Ob das gelingt, hängt von der neuen Vorsitzenden Gisela Hölscher ab. Sie muss die alten Mitglieder hinter sich einen und die neuen bei der Stange halten. Die Wahlen haben gezeigt, dass es derzeit zwei Lager gibt. Aber: Dazwischen wünschen sich viele einfach Ruhe und Sacharbeit. Auf sie kann die neue Vorsitzende bauen.

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