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Alle Ergebnisse aus dem Landkreis Miesbach zum Nachlesen hier in unserem Kommunalwahl-Ticker.

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Kommunalwahl 2020 in Miesbach: Alle Ergebnisse im Überblick - Hier gibt es Stichwahlen

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Bei der Kommunalwahl 2020 im Landkreis Miesbach werden Landrat, Bürgermeister, Gemeinderäte und Kreistag gewählt. Alle wichtigen News, Ergebnisse und Statements nur hier bei uns.

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Stichwahl im Landkreis Dachau: Alle Ergebnisse im Stichwahl-Ticker

23. März: Auch die Stichwahl am 29. März begleiten wir mit einem Liveticker. Sie finden ihn am Sonntag, 29. März, hier.

Kommunalwahl 2020 im Landkreis Miesbach: Hier gibt es Stichwahlen

Landrat: Olaf von Löwis (CSU, 65 Jahre, Holzkirchen, bisher Bürgermeister) vs. Wolfgang Rzehak (Grüne, 52 Jahre, Gmund, Amtsinhaber) Stadt Miesbach: Gerhard Braunmiller (CSU, 53 Jahre) vs. Walter Fraunhofer (parteiloser Kandidat für SPD und FWG, 51 Jahre) Marktgemeinde Holzkirchen: Christoph Schmid (CSU, 50 Jahre) vs. Robert Wiechmann (Grüne, 56 Jahre) Gemeinde Otterfing: Robert Schüßlbauer (CSU, 44 Jahre) vs. Michael Falkenhahn (SPD, 53 Jahre) Gemeinde Valley: Anton Huber (CSU, 59 Jahre) vs. Bernhard Schäfer (FWG, 55 Jahre) Gemeinde Bad Wiessee: Florian Sareiter (CSU, 41 Jahre) vs. Robert Kühn (SPD, 37 Jahre) Gemeinde Waakirchen (neu zu besetzen, weil BGM Sepp Hartl (FWG) aufhört): Norbert Kerkel (FWG, 55 Jahre) vs. Rudi Reber (ABV, 58 Jahre)

Gemeinderat Waakirchen: SPD-Mandat wird nicht verlost - Christine Mehl lässt Andreas Kilian den Vortritt

Das Los hätte entscheiden sollen, wer das Mandat der SPD im Waakirchner Gemeinderat bekommt. Die amtierende Gemeinderätin Christine Mehl (71) und Bürgermeisterkandidat Andreas Kilian (31) hatten beide exakt 503 Stimmen erhalten. Doch Mehl hat die Entscheidung selbst getroffen. „Ich will der Jugend den Vortritt lassen“, erklärte sie. Einen Losentscheid über das Mandat lehne sie ab. „Wenn der Wähler gewollt hätte, dass ich das auch künftig machen soll, hätte ich ja mehr Stimmen bekommen.“ 

Leider habe sich der Wunsch nicht erfüllt, dass die SPD wieder zwei Mandate erhält. In diesem Fall wäre sie gern wieder dabei gewesen, so Mehl. Nun wolle sie dem Neuling Kilian die Gelegenheit geben, Erfahrungen bei der politischen Arbeit zu sammeln und in sechs Jahren wieder bei einer Kommunalwahl anzutreten. Sie selbst, so Mehl, sei ja nicht einmal Mitglied der SPD. Mehl war im Dezember 2018 nach dem plötzlichen Tod von Gwenny Kalch als Nachrückerin in den Gemeinderat gekommen. Die Aufgabe war ihr da schon vertraut: Mehl gehörte bereits von 2002 bis 2008 dem Gemeinderat an. Kilian, der auch einer der beiden dem Juso-Sprecher im Landkreis ist, freut sich über die Entscheidung Mehls: „Das ist ein wahnsinniges Entgegenkommen.“

 Er sehe dies als klares Zeichen, dass auch die Jugend Verantwortung übernehmen solle und nehme seine neue Aufgabe gerne wahr. Als Bürgermeisterkandidat seiner Partei hatte Kilian neben fünf Mitstreitern

Gemeinderats-Ergebnis Gmund: Korbinian Kohler einer von sechs Neulingen

Nach einer unverschuldeten EDV-Panne kann nun auch Gmund Ergebnisse liefern: Demnach können auch in Gmund die Grünen zulegen, sie sind künftig zu dritt am Ratstisch. Vorher waren sie zu zweit. Die CSU muss sich mit acht Sitzen begnügen, einem weniger wie bisher. Dafür hat sie drei Neulinge in ihren Reihen: Hotelier Korbinian Kohler erhielt dabei die viertmeisten Stimmen der CSU-Riege und schnuppert künftig erstmals kommunalpolitische Luft. Einen Platz am Ratstisch hat künftig auch der Finsterwalder Zimmerer Tobias Bauer, und auch Dürnbachs Feuerwehrkommandant Franz Huber darf nun mitreden. Die mit Abstand meisten Stimmen bei der CSU heimste Franz von Preysing ein, der bei der Bürgermeisterwahl 2018 als Kandidat knapp unterlegen war.

Die SPD hat statt drei nur mehr zwei Sitze, die Freie Wählergemeinschaft Gmund (FWG), die mit Alfons Besel auch den Bürgermeister stellt, kann ihre Präsenz am Ratstisch um einen auf sieben Sitze ausbauen. Zwei neue Gesichter sind darunter: Zum einen schaffte Zimmerermeister Florian Floßmann den Sprung in den Gemeinderat, zum anderen ist künftig die staatlich anerkannte Erzieherin Maria Kaulfersch Neu-Mitglied der Fraktion.

Stadtrats-Ergebnis Tegernsee: CSU und Grüne gewinnen

Die CSU in Tegernsee kann jubeln: Sie hat mit dem bisherigen Amtschef Johannes Hagn nicht nur erneut den Chefsessel erobert, sondern konnte auch die Anzahl der Sitze um zwei auf sieben steigern. Die Grünen haben auf Anhieb zwei Sitze erobert, Marcus Staudacher und Ursula Janssen mischen nun am Ratstisch mit. Die FWG hat vier Sitze, einen weniger als bisher. Thomas Mandl, der auch als Bürgermeisterkandidat unterlag, sitzt nun für die SPD alleine am Ratstisch. Die BürgerListe ist mit zwei Mitgliedern vertreten.

Gemeinderat-Ergebnis in Fischbachau: Zwei junge Kandidaten als Stimmenkönige

Update, 18.30 Uhr: Die Fischbachauer haben bei der Wahl zum Gemeinderat zwei jungen Kandidaten die meisten Stimmen gegeben: Der 30-jährige Johannes Lohwasser (FWG) erhielt mit fast 4000 Stimmen die mit großem Abstand meiste Unterstützung aller Kandidaten. Das brachte der FWG einen achten Platz im Gremium. Die zweitmeisten Wähler machten ihre Kreuze bei Michael Gartmaier (CSU). Der 32-Jährige erhielt 2790 Stimmen. Die Fortsetzung der Wachablösung von CSU zu FWG, die bereits bei der Wahl 2014 begonnen hatte, konnte aber auch Gartmaier nicht verhindern. Insgesamt verliert die CSU einen Sitz im Gremium. Sie hat nun fünf – und damit drei weniger als die FWG. Die Mehrheit, die die CSU vor sechs Jahren noch hatte, ist damit in weite Ferne gerückt.

Gemeinderat-Ergebnis in Valley: Mehr Frauen im Gremium

Update, 18 Uhr: Jünger, grüner, weiblicher: Es weht ein frischer Wind durch den Valleyer Gemeinderat. Neue Gesichter lösen altgediente Schwergewichte ab. Und die Grünen sitzen bald erstmals mit am Ratstisch. Interessant: Der Gemeinderat wird weiblicher. Jede der fünf Fraktionen stellt eine Gemeinderätin.

Gemeinderat-Ergebnis in Weyarn: Grüne holen zwei Sitze

Update, 17.30 Uhr: Die Grünen ziehen erstmals in den Weyarner Gemeinderat ein und ergattern aus dem Stand heraus zwei Sitze. Diese besetzen künftig Anschi Hacklinger und Philipp Eikerling. Dafür verliert die WIGW zwei Plätze am Ratstisch. Fortan ist nur noch Johannes Wieser dabei. Insgesamt wird das Gremium gut durchgemischt: „Acht neue Personen sitzen mit im Boot“, erklärt der wiedergewählte Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU). „Es wurde also der halbe Gemeinderat ausgetauscht.“

Gemeinderat-Ergebnis in Otterfing: SPD mit Verlusten

Update, 17 Uhr: Die SPD muss Platz machen. Während CSU (6) und die Freien Wähler Otterfing (3) ihre Mandatszahl im Otterfinger Gemeinderat trotz Stimmenverlusten gerade noch verteidigten und die Grünen zwar zulegten, aber keinen zusätzlichen vierten Sitz gewannen, erwischte es die SPD. Die bisher vierköpfige Fraktion verliert aufgrund zu deutlicher Gesamtverluste (minus 3,5 Prozent) ein Mandat, das einer neuen Gruppe zufällt: Die Freie Wählergemeinschaft (FWG), frisch gegründet vor wenigen Monaten, zieht mit Spitzenkandidat Josef Killer in den Gemeinderat ein.

Die Prozentzahlen: CSU 34,09 % (minus 2,51 %) Grüne 21,44 % (plus 4,04 %) FWG 7,41 % (neu) SPD 19,97 % (minus 3,53 %) FWO 17,09 % (minus 5,41 %)

Stadtrat-Ergebnis in Miesbach: Grüne legen zu

Update, 16.30 Uhr: Eine konkrete Sitzverteilung liegt in Miesbach offiziell noch nicht vor, jedoch zeigt sich anhand der ausgezählten Stimmergebnisse, dass die Grünen die Wahlgewinner sind. 2014 kamen sie noch auf 14,5 Prozent, nun sind es 18,5 Prozent. Damit sollte ist ein weiterer Sitz geschafft. Auch die CSU legte zu – sie kletterte von 37,3 auf gerundet 40,0 Prozent und hat nun mit zehn einen zusätzlichen Sitz. Außerdem verbesserte sich die FDP von 3,5 auf 6,2 Prozent und verteidigt ihren einen Sitz. Relativ stabil mit einem leichten Minus schnitten die Freien Wähler ab – sie rutschten von 21,8 auf gerundet 20,0 Prozent und halten ihre fünf Sitze. Verlierer ist damit die SPD, die von 23,8 auf 15,5 Prozent fiel und dadurch mit künftig vier Vertretern zwei Sitze verliert.

Gemeinderat-Ergebnis in Holzkirchen: Die Grünen sind die Gewinner

Update, 16 Uhr: Die Grünen sind die Gewinner der Gemeinderatswahl in Holzkirchen. Mit sechs Mandaten haben sie nicht nur die Zahl ihrer Sitze um 50 Prozent steigern können, sondern mit 26,9 Prozentpunkten auch um 10,73 Prozentpunkte zugelegt. Dabei wurden alle vier bisherigen Gemeinderäte wiedergewählt – und auch Moritz Remuta, dem jüngeren Bruder von Felix Remuta, ist der Einzug geglückt. Je einen Platz verloren haben dagegen CSU (8), FWG (5) und SPD (4). Die prozentualen Verluste liegen jeweils bei etwa 4,5 Prozent. Die FDP kehrt mit einem Sitz (2,89 Prozent) in den Marktgemeinderat zurück. Neu im Gemeinderat sind künftig Michael Wohlschläger (CSU), Anita Gritschneder und Remuta (beide Grüne), Torsten Hensel (FWG), Rückkehrer Wolfgang Huber (SPD) und Dirk Kreder (FDP). Den Wiedereinzug ins Gremium verpasst haben Johannes Loth (CSU), Martina Unverdorben und Erdal Karli (beide FWG), Hans Putzer sowie Franz Obermayr (beide SPD).

Gemeinderat-Ergebnis in Rottach-Egern: Grüne auf dem Vormarsch

Update, 15 Uhr: In Rottach-Egern hat der Blitz eingeschlagen: Die neue Gruppierung holte aus dem Stand drei Sitze und 14,62 Prozent der Wählerstimmen. Großer Verlierer ist die FWG, die drei ihrer acht Sitze eingebüßt hat. Sie erhielt 25,76 Prozent der Stimmen und damit 13,14 Prozent weniger als 2014. 

Die CSU mit Stimmenbringer Bürgermeister Christian Köck an der Spitze verlor einen ihrer zehn Sitze. Sie holte 46,14 Prozent, 2,06 Prozent weniger als 2014. Die Grünen legten zu und verdoppelten die Zahl ihrer Mandate: Statt einem Sitz sind es nun zwei. Mit 9,07 Prozent verbuchen sie gegenüber 2014 ein Plus von 3,77 Prozent. Die SPD behält ihren Sitz. Mit 4,41 Prozent muss sie aber ein Minus von 3,09 Prozent verbuchen. Die Wahlbeteiligung betrug 56,48 Prozent.

Gemeinderat-Ergebnis in Irschenberg: Warten auf Endergebnis

Update, 14.45 Uhr: Die genauen Ergebnisse und Mandate liegen noch nicht vor aus Irschenberg, jedoch gibt es eine neue Sitzverteilung. Die CSU und die Freien Wähler Irschenberg verlieren jeweils einen Sitz und ziehen mit jeweils vier Sitzen in den Gemeinderat ein. Auch die Freien Wähler Niklasreuth geben mit nunmehr drei einen Sitz ab. Gewinner sind die neu gegründeten Freien Wähler Reichersdorf, die aus dem Stand zwei Sitze holen. Und auch die FDP/Aktiven Bürger legen zu – sie verbessern sich von zwei auf drei Sitze.

Gemeinderat-Ergebnis in Warngau - alles beim Alten

Update, 14.15 Uhr: Die Verhältnisse im Warngauer Gemeinderat bleiben stabil. An der Sitzverteilung für die jeweiligen Gruppen ändert die Wahl nichts: CSU und FWG stellen wie gehabt jeweils fünf Gemeinderäte, die Grünen holten wieder vier Mandate und je ein Sitz entfällt auf Draxlhamer Liste und Bayernpartei. Aus ihrem leichten Stimmenzugewinn konnten die Grünen nicht genug Kapital schlagen, um damit auch einen zusätzlichen Sitz zu ergattern. Andererseits schadete der Bayernpartei ein deutlicher Stimmenverlust auch nicht: Es reicht nach wie vor für immerhin ein Mandat. 

In Prozenten heißt das: CSU 33,15 % (plus 0,65 % gegenüber 2014) Grüne 24,37 % (plus 2,87 %) FWG 33,34 % (plus 0,04 %) DXL 5,12 % (minus 0,18 %) BP 4,01 % (minus 3,29 %).

Gemeinderat-Ergebnis in Bayrischzell - Arbeit bestätigt

Update, 13.45 Uhr: Bei der Wahl zum Bayrischzeller Gemeinderat wurde nach dem Novum einer Gemeinschaftsliste bei der letzten Wahl heuer wieder nach Parteilisten abgestimmt. Das Ergebnis bestätigt die Arbeit des bisherigen Gremiums. Die Parteien der früheren Gemeinschaftsliste gewannen neun von zwölf Sitzen – fünf davon die CSU, vier die FWG. Grüne (zwei Sitze) und FW (ein Sitz) teilen sich die übrigen Plätze.

CSU

8218

40,37 %

5

Grüne

1213

5,96 %

1

FW

3369

16,55 %

2

FWG

7556

37,12 %

4

Wahlbeteiligung

70,53 %


Gemeinderat-Ergebnis in Kreuth: Grüne kommen rein

Update, 13.30 Uhr: Sogar im konservativ geprägten Kreuth – mit der Hanns-Seidel-Stiftung ehemals Hochburg der CSU – haben es die Grünen erstmals in den Gemeinderat geschafft. Die neue Grüne Liste Kreuth eroberte auf Anhieb zwei Sitze. Dafür haben die CSU und die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) jeweils einen Sitz in dem Gremium eingebüßt. Die SPD konnte ihre drei Sitze dagegen erfolgreich verteidigen. Insgesamt gibt es im Kreuther Gemeinderat sieben neue Gesichter.

CSU erreicht 45,7 Prozent (minus 2 Prozent) sowie 7 Sitze (minus 1 Sitz) Die neue Grüne Liste Kreuth erreicht auf Anhieb 9,7 Prozent (2 Sitze) Die SPD erreicht 16 Prozent (minus 4,3 Prozent) sowie 3 Sitze (gleichbleibend zu 2014) Die FWG erreicht 28,7 Prozent (minus 3,4 Prozent) sowie 4 Sitze (minus 1 Sitz). Die Wahlbeteiligung lag bei 54,70 Prozent.

Gemeinderat in Bad Wiessee - CSU und Grüne gewinnen

Update, 13 Uhr: In Bad Wiessee legt die CSU gegenüber 2014 kräftig zu und ist mit neun Sitzen die mit Abstand stärkste Kraft im neuen Wiesseer Gemeinderat. Dieser zählt nun 20 statt bisher 16 Sitze. Auch die Grünen dürfen sich freuen: Sie eroberten auf Anhieb drei Sitze. Kurios ist die Situation bei der SPD: Sie verlor zwar gegenüber der Kommunalwahl 2014 2,4 Prozent der Stimmen, konnte aber wegen der neuen Größe des Gremiums dennoch einen Sitz hinzugewinnen. Großer Verlierer der Wahl 2020 ist die Freie Wähler Gemeinschaft Wiesseer Block: Nachdem sie keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen geschickt hatte, verliert die Gruppierung zwei Sitze und ist nur noch mit drei Mandatsträgern im Gremium vertreten. Die Bürgerliste Bad Wiessee (BBW), hervorgegangen aus der Gruppierung ranBW, verlor 11,1 Prozent und stellt nur noch einen Vertreter im Gemeinderat.

Die CSU erreicht 43,5 Prozent (plus 12,5 Prozent) sowie 9 Sitze (plus 4 Sitze) Die Grünen bringen es auf Anhieb auf 16,7 Prozent und 3 Sitze Die SPD bekommt 18 Prozent der Stimmen (minus 2,4 Prozent) und 4 Sitze (plus 1 Sitz) Die Freie Wähler Gemeinschaft Wiesseer Block bringt es auf 17,4 Prozent (minus 15,7 Prozent) und 3 Sitze (minus 2 Sitze) Die BBW (ehemals ranBW) erreicht nur noch 4,4 Prozent (minus 11,1 Prozent) und 1 Sitz (minus 2 Sitze). Die Wahlbeteiligung lag bei 54,8 Prozent.

Stadtrat in Miesbach: Grüne sind die Gewinner

Update, 12.30 Uhr: Eine konkrete Sitzverteilung liegt in Miesbach offiziell noch nicht vor, jedoch zeigt sich anhand der ausgezählten Stimmergebnisse, dass die Grünen die Wahlgewinner sind. 2014 kamen sie noch auf 12,5 Prozent, nun sind es 18,5 Prozent. Damit sollte ein weiterer Sitz drin sein. Auch die CSU legte zu – sie kletterte von 37,5 auf gerundet 40,0 Prozent. Außerdem verbesserte sich die FDP von 4,2 auf 6,2 Prozent. Relativ stabil mit einem leichten Minus schnitten die Freien Wähler ab – sie rutschten von 20,8 auf gerundet 20,0 Prozent. Verlierer ist damit die SPD, die von 25,0 auf 15,5 Prozent fiel.

Gemeinderat in Schliersee: CSU behauptet sich

Update, 11.45 Uhr: Große Umbrüche gab es 2014 im Schlierseer Gemeinderat. Bei der Kommunalwahl 2020 halten sich die Verschiebungen im politischen Gefüge in Grenzen. Stärkste Kraft bleibt mit Abstand die CSU um den mit 55,6 Prozent wiedergewählten Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer. 

Obwohl die Fraktion 2,8 Prozent verloren hat, hat sie einen weiteren Sitz erobert. Die größten Zuwächse haben die Grünen verbucht (+6,9 Prozent), trotzdem haben sie dafür lediglich einen weiteren Sitz geholt. Die zweitmeisten Mandate haben weiterhin Die Schlierseer, die ihr starkes Ergebnis von 2014 bestätigen konnten. Immer mehr zur Randerscheinung wird die PWG, die nach den erdrutschartigen Verlusten von 2014 nochmals 3,8 Prozent abgeben musste und nur mehr zwei Vertreter im Gremium hat, darunter Bürgermeisterkandidat Michael Dürr. Das größte Minus aber verbuchte die SPD. 6,5 Prozent weniger als 2014 holten die Sozialdemokraten. Urgestein Ernst Höltschl ist der letzte Vertreter seiner Partei am Schlierseer Ratstisch. Hier die Ergebnisse im Detail:

CSU 39,7 (-2,8) Sitze 8 (+1)

Grüne 21,3 (+6,9) Sitze 4 (+1)

SPD 5,2 (-6,5) Sitze 1 (-1)

DS 24,9 (+0,5) Sitze 5

PWG 9,1 (-3,8) Sitze 2 (-1)

Wahlbeteiligung 59,2 %

Gemeinderat in Hausham: Ergebnis zeigt Erfolg für Grüne

Update, 11.30 Uhr: Neue Farbe im Haushamer Gemeinderat: Die Grünen haben es auf Anhieb ins Gremium geschafft. Drei Sitze hat die erstmals angetretene Liste erobert. Federn lassen musste vor allem die SPD. Sie hat 9,5 Prozent im Vergleich zu 2014 eingebußt und kommt damit nur noch auf 3 statt auf 5 Sitze - genauso viele wie die Grünen. Stärkste Fraktion bleibt weiterhin die FWG um ihren Bürgermeister Jens Zangenfeind, der ohne Gegenkandidat mit 93,2 Prozent im Amt bestätigt wurde. Seine Fraktion hat ihre acht Sitze verteidigt, musste aber dennoch 2,5 Prozent abgeben. Bitter für die CSU: Trotz eines minimalen Verlusts von 0,8 Prozent müssen die Christsozialen einen Sitz abgeben. Hier die Ergebnisse im Detail:

CSU 32,5 (-0,8) Sitze 6 (-1)

Grüne 12,7 (+12,7) Sitze 3 (+3)

SPD 16,4 (-9,5) Sitze 3 (-2)

FWG 38,4 (-2,5) Sitze 8

Wahlbeteiligung 53,4 %

Update, 9.37 Uhr: Der Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne) muss in die Stichwahl. Er liegt knapp zehn Prozentpunkte hinter CSU-Herausforderer Olaf von Löwis. Lesen Sie dazu einen Kommentar von Stephen Hank.

Update, 16. März, 6.38 Uhr: Die Ergebnisse für Gemeinderat, Stadtrat und Kreistag gibt es am heutigen Montag (16. März). Wir berichten sie hier live, sobald veröffentlicht.

Wahl 2020 in Miesbach - Überraschendes Ergebnis für Grünen-Landrat - Viele Stichwahlen im Landkreis

Analysen, Reaktionen und jede Menge Stimmen: Das alles gibt‘s in unseren Detailberichten über die Bürgermeisterwahlen in den Städten und Gemeinden und natürlich über die Landratswahl. Einfach auf den gewünschten Link klicken:

Landkreis, Bad Wiessee, Bayrischzell, Fischbachau, Hausham, Holzkirchen,Miesbach, Otterfing, Rottach-Egern, Schliersee, Tegernsee, Valley, Waakirchen, Warngau, Weyarn.

Landratswahl im Landkreis Miesbach: Rzehak muss in Stichwahl - Löwis vorne

21 Uhr, Landkreis Miesbach: Das Ergebnis der Landratswahl steht fest. Olaf von Löwis (CSU) 36,75 Prozent, Wolfgang Rzehak (Grüne) 27,44 Prozent, Andreas Hallmannsecker (FWG) 17,68 Prozent, Christine Negele (SPD) 4,54 Prozent, Martin Beilhack (Bayernpartei) 4,20 Prozent, Gisela Hölscher (FW) 4,0 Prozent, Alois Ostermair (AfD) 2,53 Prozent, Ursula Lex (FDP) 1,53 Prozent, Angela Sterr (Die Linke) 1,34 Prozent. Damit gehen Löwis und Rzehak in die Stichwahl.

20.45 Uhr, Hausham: Das ist mal eine Bestätigung für den Amtsinhaber: Mit 93,19 Prozent der Stimmen kann Jens Zangenfeind als Haushamer Bürgermeister weitermachen. Er hatte keinen Gegenkandidat. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,54 Prozent.

20.40 Uhr, Weyarn: Ohne Gegenkandidat ist Leonhard Wöhr (CSU) in die Kommunalwahl gegangen. Sein Ergebnis: 89,8 Prozent. Andere Namen erhielten 184 Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 66 Prozent.

20.28 Uhr, Bad Wiessee: Es war ein Nervenspiel für alle Beteiligten. Erst gegen 19.40 Uhr stand das – sehr knappe – Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Bad Wiessee fest. Am Ende hatte CSU-Kandidat Florian Sareiter die Nase vorn: Er brachte es auf 43,42 Prozent der Wählerstimmen verpasste damit aber die nötige absolute Mehrheit. 1006 Wiesseer gaben dem 41-Jährigen ihre Stimme. „Damit kann ich zufrieden sein“, sagte Sareiter in einer ersten Reaktion. Dass es zu einer Stichwahl kommen würde, sei zu erwarten gewesen. Sein Kontrahent in zwei Wochen wird SPD-Bewerber Robert Kühn sein. 666 Wähler gaben dem 37-jährigen Geschäftsmann ihre Stimme – das sind 28,74 Prozent. Nur knapp dahinter folgt Johannes von Miller mit 645 Stimmen und 27,84 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 56 Prozent.

20.20 Uhr, Otterfing: Überraschung in Otterfing: Michael Falkenhahn (SPD) liegt mit 1130 Stimmen knapp vor Robert Schüßlbauer (CSU) mit 1104 Stimmen. Josef Killer (FWG) folgt abgeschlagen auf Rang drei mit 394 Stimmen. Hier noch die Prozente: Stichwahl: Michael Falkenhahn (SPD; 42,99 Prozent), Robert Schüßlbauer (CSU; 42,01 Prozent); Verlierer: Josef Killer (FWG; 14,99 Prozent).

20.10 Uhr, Miesbach: Die Ergebnisse aus Miesbach: Es gibt eine Stichwahl zwischen Gerhard Braunmiller (CSU) 43,14 Prozent und Walter Fraunhofer (SPD/FWG) 31,74 Prozent). Raus sind damit Astrid Güldner (Grüne) mit 17,34 Prozent und Florian Hupfauer mit 7,52 Prozent.

20.05 Uhr, Bayrischzell: In Bayrischzell ist Amtsinhaber Georg Kittenrainer (CSU) wiedergewählt. Er kam auf 78,05 Prozent der Stimmen. „Ich hab von zwei Dritteln geträumt – dass es drei Viertel werden, das hätte ich nicht zu träumen gewagt“, sagt der 37-Jährige. „Ich bin überwältigt.“ Sein Herausforderer Albert Jupé (FW) war nicht live im Rathaus, vom Kantersieg Kittenrainers erfährt er durch den Anruf unserer Zeitung. Er selbst kam auf 21,95 Prozent. Überrascht zeigte sich Jupé nicht. „Ein Amtsinhaber hat immer einen gewissen Bonus. Für uns das Wesentliche ist, wie viele Kandidaten wir in den Gemeinderat bekommen.“

19.52 Uhr, Weyarn: Die Auszählung in Weyarn dauert noch an. Kurzfristig hatten einige Familien Briefwahl beantragt, weil sie nach einem Corona-Verdacht im „Kinderland“ in Quarantäne mussten.

19.50 Uhr, Bad Wiessee: Noch keine Prozentzahlen, aber schon mal das Ergebnis: Es kommt zur Stichwahl zwischen Florian Sareiter (CSU), der die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte, und Robert Kühn (SPD). Raus ist damit Johannes von Miller (Grüne). Die Prozentzahlen folgen.

19.45 Uhr, Waakirchen: Jetzt also doch: Hier ist das Ergebnis aus Waakirchen: Norbert Kerkel (FWG) 29,5 Prozent, Rudolf Reber (ABV) 21,27 Prozent, Markus Liebl (CSU) und Cornelia Riepe (Grüne) beide 21,21 Prozent, Rainer Hölscher (FW) 4,39 Prozent, Andreas Kilian (SPD) 2,71 Prozent. Bedeutet: Kerkel und Reber gehen in die Stichwahl, Liebl und Riepe sind raus!

19.36 Uhr, Waakirchen: Verzögerungen in Waakirchen, meldet unsere Kollegin vor Ort. Derzeit ist offen, wann das Ergebnis vorliegt...

19.28 Uhr, Rottach-Egern: Christian Köck wurde ohne Gegenkandidat mit 89,61 Prozent (2311 Stimmen) wiedergewählt. Vom Wähler vorgeschlagene Personen erhielten 10,39 Prozent (268 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 56,48 Prozent.

19.23 Uhr, Schliersee: Franz Schnitzenbaumer (CSU) bleibt Bürgermeister von Schliersee. Der Amtsinhaber kommt auf 55,55 Prozent, seine Herausforderer Gerhard Waas (Grüne) auf 27,3 Prozent und Michael Dürr (PWG) auf 17,15 Prozent.

19.22 Uhr, Holzkirchen: 17 von 17 Schnellmeldungen liegen in Holzkirchen vor. Wer die Nachfolge von Olaf von Löwis als Holzkirchner Bürgermeister antreten wird, entscheidet am 29. März eine Stichwahl: Christoph Schmid (CSU) kam im ersten Wahlgang auf 37,02 Prozent, Robert Wiechmann (Grüne) auf 26,23 Prozent. SPD-Kandidatin Elisabeth Dasch kam auf 20,68 Prozent, Torsten Hensel von den Freien Wählern auf 16,07.

19.20 Uhr, Fischbachau: Die Sensation ist perfekt: Johannes Lohwasser (FWG) ist neuer Bürgermeister von Fischbachau! Er gewinnt mit 64,26 Prozent. Josef Obermaier (CSU) mit 17,93 Prozent und Georg Gruber (FaB) mit 17,81 Prozent liegen fast gleich auf. 

Landratswahl: Überraschung um Wolfgang Rzehak (Grüne) zeichnet sich ab

19.15 Uhr, Landkreis Miesbach: Gut die Hälfte der Stimmen der Landratswahl ist ausgezählt. Überraschung: Amtsinhaber Wolfgang Rzehak (Grüne) kommt nur auf 27,30 Prozent. Vorn liegt Olaf von Löwis (CSU) mit 35,78 Prozent, auf Platz 3 Andreas Hallmannsecker (FWG) mit 17,97 Prozent.

18.55 Uhr, Warngau: Amtsinhaber Klaus Thurnhuber (FWG) bleibt im Amt. Mit 54,1 Prozent hat er die Bürgermeisterwahl gewonnen. Die weiteren Ergebnisse: Leonhard Obermüller (CSU) 27,4 Prozent, Andrea Anderssohn (Grüne) 15,1 Prozent, Johann Gillhuber (Draxlhamer Liste) 3,4 Prozent.

18.53 Uhr, Fischbachau: In Fischbachau bahnt sich eine Sensation an. Der erst 30-jährige FWG-Kandidat Johannes Lohwasser liegt nach 7 von 9 ausgezählten Wahlbezirken mit 64,31 Prozent deutlich an der Spitze. Abgeschlagen folgen Josef Obermaier (CSU) mit 18,74 Prozent und Georg Gruber (FaB) mit 16,96 Prozent.

18.50 Uhr, Waakirchen: Im Sitzungssaal wächst die Spannung. Nach den ersten Schnellmeldungen liegt Norbert Kerkel (FWG), der nicht vor Ort ist. Große Überraschung: Neuling Cornelia Riepe (Grüne) liegt ganz knapp hinter ihm. Sie schaut gespannt auf den Bildschirm.

18.48 Uhr, Bayrischzell: In Bayrischzell werden die beiden Kandidaten Georg Kitterainer (CSU) und Albert Jupé (FW) noch auf die Folter gespannt. „Wir stehen hier im Gang und warten auf das Ergebnis“, sagt Amtsinhaber Kittenrainer.

18.45 Uhr, Valley: Es kommt es zu einer Stichwahl in zwei Wochen zwischen Anton Huber (CSU, 42,97 Prozent) und Bernhard Schäfer (FWG, 44,92 Prozent). Angela Falkenhahn (SPD) erreichte 12,11 Prozent der Stimmen.

18.40 Uhr, Tegernsee: Johannes Hagn (CSU) bleibt Bürgermeister. Hier die Ergebnisse: Hagn 66,04 Prozent, Thomas Mandl (SPD) 12,72 Prozent, Michael Bourjou (FWG) 21,23 Prozent.

18.30 Uhr, Bad Wiessee: Inzwischen sind Robert Kühn (SPD) und Florian Sareiter (CSU) im Rathaus angekommen und warten vor Ort aufs Ergebnis. Die Stimmung ist gut.

18.20 Uhr, Waakirchen: Im Waakirchner Rathaus ist der kleine Sitzungssaal für die Bekanntgabe der Ergebnisse vorbereitet. Wegen Corona dürfen nur acht Personen herein. Als erster Kandidat ist Markus Liebl (CSU) eingetroffen. Im angrenzenden Amtszimmer des Bürgermeisters hat Sepp Hartl FWG) Platz genommen, der nach zwölf Jahren nicht mehr angetreten ist. Die Wahl zu erleben, bedeute für ihn ein Wechselbad der Gefühle, meint er. Es sei ihm eine Ehre gewesen, Bürgermeister seiner Heimatgemeinde zu sein: „Das waren die schönsten zwölf Jahre meines Lebens.“ Aber er freut sich auch auf ruhigere Zeiten- und über ein neues Familienmitglied: den zwölf Wochen altes Bobtail-Welpen Bärli.

18.05 Uhr, Bad Wiessee: Bürgermeisterkandidat Robert Kühn, SPD, ist schon in der Post und harrt der Dinge. "Die Nervosität steigt ins Unermessliche", sagt er. Er habe es zuhause nicht mehr ausgehalten. Aufgrund der hohen Briefwahl- Beteiligung rechnet Wiessees Wahlleiter Thomas Lange mit einem Ergebnis der Bürgermeisterwahl erst gegen 19 Uhr.

18 Uhr, Landkreis Miesbach: In dieser Minute schließen die Wahllokale. Jetzt wird es spannend, die Auszählung beginnt. Erste Ergebnisse gibt‘s gleich hier.

17.45 Uhr, Bad Wiessee: Noch immer ein reges Kommen und gehen im Wahllokal. Es war den ganzen Tag über viel los. Die wenigsten bringen den eigenen Stift mit, ein paar wenige hatten Einmal-Handschuhe dabei.

17.30 Uhr, Otterfing und Holzkirchen:

Über die Hälfte der Otterfinger Wahlberechtigten haben heuer per Brief gewählt. Laut Wahlleiter Markus Stark wurden in den drei Briefwahllokalen etwa 1900 Briefe eingereicht. Insgesamt wahlberechtigt sind 3709 der 4845 Otterfinger. Auch in Holzkirchen ist der Anteil der Briefwähler hoch. „Über 5000“, sagt Wahlleiterin Yvonne Bräuning. Sie schätzt, dass sich etwa 5300 bis 5400 der 13105 wahlberechtigten Holzkirchner für die Briefwahl entschieden haben. Das entspricht etwa 41 Prozent.

17.15 Uhr, Gmund: Insgesamt 1657 Wähler im Wahllokal im Hausaufgabenraum der Grundschule Gmund, davon 766 Briefwähler. Bis 17 Uhr waren 240 Wähler im Hausaufgabenraum der Grundschule. "Es ist immer so dahingegangen", sagt Wahlhelferin und Schriftführerin Johanna Seestaller. 

17 Uhr, Landkreis Miesbach: Der Countdown läuft. Noch eine Stunde lang haben die Wahllokale geöffnet. Mal sehen, ob auf den letzten Drücker noch einige Ausflügler ihre Stimme abgeben. Apropos Ausflügler: Aller Corona-Warnungen zum Trotz waren die Straßen an diesem schönen Sonntag im Landkreis wieder voll, Cafés und Lokale gut besucht.

16.40 Uhr, Miesbach: Im Wahllokal 1 im Miesbacher Rathaus ist gerade wenig los. Dennoch ist am Nachmittag guter Zulauf gewesen, wie Wahlhelfer und Stadtrat Christian Mittermaier (CSU) berichtet. Während der Nachmittagsspaziergang in der Sonne offenbar einige Wähler ins Wahllokal geführt hat, sei am Vormittag ziemlich wenig los gewesen – vielleicht weil der Wahlgang vor oder nach der Kirche diesmal ausgefallen ist. Bei den Briefwählern haben die Wahlhelfer diesmal wieder viel auszuzählen. Wie Geschäftsleiter Gerhard Führer mitteilt, seien bereits über 3500 Briefwahlunterlagen eingegangen.

16.20 Uhr, Rottach-Egern: Rottachs Bürgermeister Christian Köck (CSU) erlebt den Wahltag sehr entspannt: Niemand tritt gegen den 48-Jährigen an. Zur Stimmabgabe schritt er persönlich. Während zwei Drittel der Rottacher Wähler ihr Votum per Brief abgaben, spazierte Köck nach einem gemütlichen Frühstück mit Lebensgefährtin Petra Trinks ins Wahllokal in der Schule. Und obwohl wegen Corona kein Gottesdienst stattfindet, zog es Köck in die Kirche. „Ich habe eine Kerze für unsere Freunde in Südtirol angezündet“, berichtet er. Auf das Ergebnis der Wahl wird er heute Abend gemeinsam mit Parteifreunden im Gasthaus Alpenwildpark von Alexandra Wurmser warten. Die übliche Feier nach der Wahl fällt wegen Corona flach: „Wir halten das klein“, meint Köck. Und auch wenn sein Stuhl nicht in Gefahr ist, ist er gespannt auf das Ergebnis: Schließlich wird der neu Gemeinderat gewählt.

16.15 Uhr, Gmund: Auch in Gmund werden die bereitliegenden Handschuhe ebenfalls kaum genutzt, berichtet unser Reporter aus der Schule. Die Wahlbeteiligung liegt leicht unter der erwarteten Marke, das liege aber auch am schönen Wetter.

Corona-Schutzmaßnahmen werden kaum genutzt

16 Uhr, Miesbach: Corona-Maßnahmen im Wahllokal an der Mittelschule Miesbach. Unser Reporter berichtet von Handschuhen und Desinfektionsmittel am Zugang zum Wahlbereich. Der halbleere Mülleimer daneben verrät aber, dass die meisten Wähler offenbar auf derartige Schutzmaßnahmen verzichten. Das bestätigt Wahlleiter Armin Lindl. Nur ein paar Wähler hätten die vorbereiteten Handschuhe angezogen oder eigene mitgebracht. Etwa jeder Zehnte habe einen eigenen Stift benutzt. Masken habe er nicht beobachtet. Die Stifte im Wahllokal werden alle 15 Minuten desinfiziert.

15.45 Uhr, Dürnbach: 1787 Wähler davon 705 Briefwähler wurden im Wahllokal im alten Rathaus Dürnbach gezählt. Um 15 Uhr habe es einen Riesenansturm mit Wartezeiten bis zu 20 Minuten gegeben, berichtet unsere Reporterin. Ansonsten herrscht gleichmäßig hohe Wahlbeteiligung, sagen die Wahlhelfer Christine Zierer, Gabi Goldhofer, Sepp Eibach.

14.50 Uhr, Holzkirchen: Hinter dem Holzkirchner Rathaus, am Herdergarten-Parkplatz, bereitet das Team eines lokalen Foodtrucks bereits die Versorgung der Wahlhelfer vor. Wegen des Coronavirus allerdings nur im abgespeckten Programm und nur für die Wahlhelfer. Es gibt (vegetarische) Flammkuchen aus dem Holzofen. 

14.45 Uhr, Holzkirchen: Corona-Sorgen an der Wahlurne? In Holzkirchen jedenfalls nicht. Unser Reporter berichtet von einer guten und entspannten Stimmung im Wahllokal Mittelschule an der Baumgartenstraße. Viele Wähler würden in Sportkleidung vorbeikommen, auch eine Schlange hat sich schon gebildet. Die Wahlbeteiligung sei zwar etwas niedriger als sonst, aber angesichts Corona höher als gedacht.

14.30 Uhr, Otterfing: Viele Briefwähler auch in Otterfing: Wie unser Reporter von vor Ort berichtet, haben knapp 2000 Bürger per Post abgestimmt. Insgesamt gibt es 3709 Wahlberechtigte. Eine aktuelle Zahl auch noch aus dem Wahllokal Feuerwehrhaus: 190 Personen haben hier bis 14 Uhr ihr Kreuzchen gemacht.

Hohe Briefwahlbeteiligung, erste Ergebnisse wohl gegen 19 Uhr

14.15 Uhr, Landkreis Miesbach: Immer mehr Bürger geben ihre Stimme ab. Doch bis die ersten Ergebnisse vorliegen, dauert es noch. Weil sich ein hoher Briefwahlanteil abzeichnet, dürfte sich nach den Erfahrungen von 2014 auch das Auszählen verlängern. Aktuell ist davon auszugehen, dass um 19 Uhr erste Zahlen gemeldet werden. Die Auszählreihenfolge lautet übrigens: Bürgermeister, Landrat, Gemeinderat und Kreistag.

12.45 Uhr: Aus Holzkirchen und Mitterdarching wird ein ordentlicher Andrang gemeldet. Das Ausfüllen der Bögen nimmt doch ein wenig Zeit in Anspruch. Wer seine 60 Stimmen bei der Kreistagswahl auf verschiedene Listen verteilt, muss aufpassen, dass er nicht zu viele verteilt.

Sonntag, 15. März, 12.15 Uhr: Die Kommunalwahl läuft. Seit 8 Uhr sind die Wahllokale im Landkreis geöffnet. Wegen der Corona-Krise haben derweil so viele Menschen wie noch nie die Möglichkeit der Briefwahl genutzt. Die Stimmzettel können noch heute bis 18 Uhr abgegeben werden. Die Adresse steht auf dem Wahlumschlag.

Neben dem Landrat werden in 12 Gemeinden und zwei Städten Bürgermeister gewählt. Neu Rathaus-Chefs bekommen in jedem Fall Miesbach, Fischbachau, Holzkirchen, Otterfing, Waakirchen, Bad Wiessee und Valley. Hier treten die Amtsinhaber nicht mehr an beziehungsweise wollen Landrat werden. In Rottach-Egern, Weyarn und Hausham treten nur die amtierenden Bürgermeister an.

Donnerstag, 12. März, 11.45 Uhr: In der Kreisstadt Miesbach und den Gemeinden des Landkreises werden die Bürger am 15. März an die Wahlurne gerufen. Bei der Kommunalwahl 2020 in Miesbach werden alle Arten von kommunalen Volksvertretern neu gewählt. Es werden Ämter sowohl auf Ebene der Städte und Gemeinden wie auch auf Ebene der Landkreise vergeben. Ab dem Wahlabend halten wir Sie über alle Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 in Bayern auf dem Laufenden.

Wichtige Themen bei der Kommunalwahl 2020 im Landkreis Miesbach

Fragt man die Bürger im Landkreis Miesbach nach den drängendsten Themen, die die Kommunalpolitik in Angriff nehmen muss, wird vor allem ein Stichwort immer wieder genannt: das Verkehrschaos. Die Umsetzung des neuen Nahverkehrsplans wird daher eine der größten Aufgaben des neuen Kreistags. Dauerbrenner ist ferner der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Hier sind alle Gemeinden gefordert, Lösungen zu finden. Politischen Sprengstoff beinhaltet zudem die Neuausweisung der Wasserschutzzone nördlich von Miesbach. Auch hier wird es spannend zu sehen, wie sich der Landkreis künftig positioniert.

Landratswahl in Miesbach - Landkreis hat neun Bewerber

Der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Rzehak (Grüne) peilt bei der Kommunalwahl 2020 im Landkreis Fürstenfeldbruck eine weitere Amtszeit an. Ihn fordern acht Gegenkandidaten heraus. Damit werben Olaf von Löwis (CSU) um Stimmen genau wie Christine Negele (SPD), Andreas Hallmannsecker (FWG), Gisela Hölscher (FW), Ursula Lex (FDP), Angela Sterr (Die Linke) Martin Beilhack (BP) und Alois Ostermair (AfD).

Bürgermeisterwahl in Miesbach - Neue Rathaus-Chefs gesucht

Bei der Kommunalwahl 2020 in Bayern werden quer durch den Freistaat in den meisten Gemeinden die Bürgermeister neu gewählt. Auch bei der Kommunalwahl in Miesbach haben die Wähler bei der Bürgermeisterwahl jeweils eine Stimme für ihren Favoriten. Falls keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang über 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen kann, wird der Bürgermeister in einer Stichwahl am 29. März endgültig gewählt. Dazu treten die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang an. Genauso verhält es sich auch, falls bei der Kommunalwahl 2020 in Miesbach die Landratskandidaten nicht sofort eine absolute Mehrheit erhalten.

Gemeinderatswahl und Stadtratswahl in Miesbach - Überall wird gewählt

Die kommunalen Vertretungen auf der kleinsten Ebene werden durch die Gemeinderatswahl bzw. Stadtratswahl bestimmt. Wie viele Mandate vergeben werden, hängt von der jeweiligen Gemeinde ab. Die Wähler haben bei dieser Wahl mehrere Stimmen, die sie kumulieren oder panaschieren können. Für ein einfacheres Verständnis haben wir Ihnen das Wichtigste zu den Stimmzetteln bei der Kommunalwahl in Bayern zusammengefasst. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Kreuze bei der Kreistagswahl.

Kreistagswahl in Miesbach - Kommunalwahl 2020 entscheidet über 70 Sitze

Der Miesbacher Kreistag besteht aus dem Landrat sowie 60 gewählten Kreisrätinnen und Kreisräten. Bei der kommenden Kommunalwahl in Bayern werden auch im Landkreis Miesbach alle Sitze neu gewählt. Die Kreisräte sind ehrenamtlich tätig und haben die Aufgabe, die Kreisverwaltung zu überwachen.

Es sind Wahlen im Ausnahmezustand: Wegen der Coronakrise werden die Wahlpartys gestrichen. Erster Eindruck: Die grüne Revolution muss warten, die CSU schneidet besser ab als gedacht.

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