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Etwas Starkes zum Aufwärmen gefällig? An der T2-Bar, einem umgebauten alten VW-Bus, konnten sich die Besucher mit Cocktails versorgen, die etwas Karibik-Gefühl aufkommen ließen.

Regen, Wind, kühle Temperaturen

Kulinarischer Abend: Besucher trotzen dem Wetter

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Miesbach - Mal ist der Kulinarische Abend in Miesbach vom Wetter verwöhnt, mal eben benachteiligt. Trotz Regen und Kälte ließen sich die Besucher am Mittwochabend nicht vom Feiern abhalten.

Nein, die Besucher pilgerten nicht gerade in Strömen in die Miesbacher Altstadt. Gegen 18 Uhr waren einige Standlbetreiber am Stadtplatz noch mit dem Aufbau beschäftigt, nur eine Handvoll Kinder vergnügte sich jauchzend beim Ponyreiten – mit Regenjacken- und Ponchos für alle Eventualitäten gewappnet.

Etwas mehr Betrieb herrschte da am frühen Abend schon am Marktplatz und den umliegenden Geschäften. Besonders vor der großen Bühne, auf der die Models aktuelle Herbst- und Wintermode präsentierten. „Nach den gefühlten 60 Grad im Vorjahr, müssen die Models heute wenigstens nicht schwitzen“, freute sich die Moderatorin, während der Regen langsam wieder einsetzte. Das Wetter sei also genau so, wie es sich für eine Modenschau gehöre.

Manfred und Marion Glück waren erstmalig zum Kulinarischen Abend gekommen – aus Wall. „Um die lokalen Einzelhändler zu unterstützen“, wie Manfred Glück erzählte. Der erste Eindruck mache sie aber eher ein „bisserl traurig“, bekannte das Ehepaar. Es sei kontraproduktiv, solche Veranstaltungen bei miesem Wetter durchzuziehen. Schließlich sei die Wettervorhersage ja eindeutig gewesen. „Schade, die haben sich alle viel Mühe gegeben.“

Für Luitpold Grabmeyer von der Gemeinschaftswerbung Kreisstadt Miesbach (GWM), die den Abend veranstaltet, ist „Zuverlässigkeit“, also ein fester Termin, sehr wichtig. Der Ursprungsgedanke komme so auch wieder besser zum Tragen – das Einkaufen. An heißen Tagen gerate das nämlich eher in den Hintergrund. Er ist überzeugt, dass der Abend wieder positive Effekte für die Einzelhändler habe. Und außerdem: Der Spruch sei zwar abgedroschen, aber es gebe tatsächlich nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter.

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