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In anderen Landkreisen, wie hier in Fürstenfeldbruck, gibt es das freie Wlan bereits.

Landkreis nimmt an Förderprojekt teil

Bald freies Wlan in den Bussen

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Busfahrgäste im Landkreis werden sich in absehbarer Zeit über kostenfreies Wlan freuen können. Ein Förderprogramm des Freistaats macht‘s möglich.

Landkreis – In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Wirtschaftsausschuss zu, 35 Busse mit BayernWlan auszurüsten. „Wir kommen damit auf eine Abdeckung von 90 Prozent“, sagte Sachbearbeiter Georg Kleeberg vom Landratsamt.

Der Freistaat unterstützt die Maßnahme finanziell und organisatorisch. Ziel ist es, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver zu machen. Für jeden Landkreis in Bayern werden für jeweils 20 Busse die Installationskosten mit bis zu 2000 Euro pro Fahrzeug übernommen.

Ausgestattet werden 35 Busse

Nur 20 Busse auszurüsten, ist im Landkreis freilich nicht genug. Für eine bestmögliche Abdeckung sollen nun 25 Busse der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO), neun Busse von Subunternehmern und ein Bus der Wendelstein-Ringlinie mit Wlan ausgestattet werden. Busse von Subunternehmern, die nur gelegentlich eine Linie bedienen, bleiben außen vor. „Eine Abdeckung von 100 Prozent ist schlichtweg nicht möglich“, sagte Kleeberg.

Einbau und Betrieb kosten den Landkreis im laufenden Jahr 37 500 Euro. Die Betriebskosten im Folgejahr betragen 15 000 Euro, die sich der Landkreis und die Verkehrsunternehmen je zur Hälfte teilen. Zunächst ist das Projekt auf zwei Jahre angelegt.

Weiterer Baustein für attraktiven Nahverkehr

Im Wirtschaftsausschuss stieß das Vorhaben auf einhellige Zustimmung. „Es ist ein Baustein, um den Nahverkehr attraktiver zu machen“, betonte Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne). Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG) äußerte die Hoffnung, dass auch die Bayerische Oberlandbahn (BOB) nachzieht. Fachbereichsleiter Peter Schiffmann berichtete, dass die ab 2020 verkehrenden Lint-Züge Wlan-tauglich seien. Ob das Unternehmen das System freischaltet, sei eine Geldfrage: „Die BOB müsste das selber zahlen, es gibt keine Zuschüsse.“  sh

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