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Wollen Schüler und Firmen zusammenbringen: (v.l.) Martin Greifenstein, Leiter des Beruflichen Schulzentrums in Miesbach, SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid und Stuzubi-Betriebsleiter Thomas Völkl.

Im Oktober im Waitzinger Keller

Landkreisweite Ausbildungsmesse kommt bei Firmen gut an

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Die Unternehmen im Landkreis suchen immer verzweifelter Lehrlinge und Azubis. Die SMG plant nun eine Ausbildungsmesse in Miesbach. Und es gibt noch Plätze dafür.

Landkreis – Businessatmosphäre im Saal, Werkstatt-Lärm im Foyer nebenan. Bei der ersten landkreisweiten und schulübergreifenden Ausbildungsmesse am Samstag, 21. Oktober, im Waitzinger Keller in Miesbach soll sich die gesamte Bandbreite an Berufen in der Region vorstellen. Fünf Wochen nach der erstmaligen Präsentation durch die Initiatoren der Standortmarketing-Gesellschaft (SMG) und den Messeveranstalter Stuzubi steht fest, dass das Konzept gut ankommt bei den Betrieben.

„Wir haben genügend fixe Anmeldungen und noch etliche in der Pipeline“, sagt SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid erfreut. Konkrete Zahlen will Stuzubi-Betriebsleiter Thomas Völkl zwar noch nicht nennen. Er ist aber guter Dinge, dass die Zielmarke von 50 Ausstellern erreicht wird. Kein Selbstläufer, meint Schmid. So sei die Ausbildungsmesse die erste Stuzubi-Veranstaltung im ländlichen Raum überhaupt.

Umso erleichterter ist Völkl, dass auch kleinere Firmen und Handwerksbetriebe einen der zwischen 670 und 1470 Euro teuren Messestände gebucht haben. „Die Basis ist vertreten“, sagt er. Auch die Kreishandwerkerschaft habe ihre Teilnahme in Aussicht gestellt. Mehrere Innungen werden sich voraussichtlich im Foyer vorstellen. Nicht nur mit Plakaten und Prospekten, sondern praxisnah mit Säge und Hammer. „Die wollen richtig Lärm machen“, kündigt Völkl an.

Etwas ruhiger wird es im Saal des Waitzinger Keller zugehen. Hier werden neben Dienstleistungsunternehmen auch verschiedene weiterführende Schulen über ihre Angebote informieren – unter anderem Hochschulen in Rosenheim und München. Laut Martin Greifenstein, Leiter des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Miesbach, hätten auch die Fachhochschulen in Kufstein und Kempten Interesse signalisiert. „Das wird ein Angebot für alle Abschlüsse“, sagt Greifenstein. Ziel sei es, nicht nur die Berufe für die Absolventen einer Schulform, sondern das gesamte Spektrum abzubilden. Jeder Schüler solle auf „neutralem Boden“ – also unabhängig von der Schule – seinen Traumberuf finden und sich gleich vor Ort erkundigen können, welchen Weg er dafür am besten einschlagen sollte.

Damit diese Botschaft auch die Schüler erreicht, will Greifenstein mit seinen Kollegen von anderen Schulen tüchtig die Werbetrommel rühren. So richte sich die Messe nicht nur an Absolventen, sondern an alle Jugendlichen ab der siebten Klasse aufwärts. „Da beginnt die Berufsorientierung“, erklärt Greifenstein. „Das ist ein Prozess, der Zeit braucht.“ Und die Mitwirkung der Eltern, ergänzt Völkl. Deshalb finden auch alle Stuzubi-Messen an einem Samstag statt.

Von 10 bis 15 Uhr können sich die Schüler bei freiem Eintritt über ihre Wunschberufe informieren. Auch Vorträge sind geplant. Am wichtigsten, meint Völkl, sei aber das persönliche Gespräch mit den potenziellen Arbeitgebern. „Da kann man auch punkten, wenn mal eine Note nicht so passt.“

Infos

zur ersten landkreisweiten Ausbildungsmesse am Samstag, 21. Oktober, von 10 bis 15 Uhr im Waitzinger Keller in Miesbach gibt’s auf www.stuzubi.de/miesbach. Standbuchungen von Firmen sind noch möglich.

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