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„Präsenz im Gelände zeigen“: Landrat lobt Ranger-Einsatz - ATS schickt 35 Kräfte in besucherreiche Gebiete

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Von: Jonas Napiletzki

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Im Dialog mit Wanderern und Erholungssuchenden: Das Modell der Ranger hat – wie hier im Gebiet der Rotwand – gute Fortschritte erzielt. Nun wird es auch im Winter bei den Tourengehern angewandt. Foto: Archiv
Im Dialog mit Wanderern und Erholungssuchenden: Das Modell der Ranger hat – wie hier im Gebiet der Rotwand – gute Fortschritte erzielt. Auch in diesem Sommer wird es fortgesetzt. © Archiv

Wie schon vergangenen Winter sind freiberufliche Ranger des Kommunalunternehmens Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) auch in diesem Sommer im Landkreis unterwegs.

Landkreis – Wie Geschäftsleiter Thorsten Schär mitteilt, sind seit dem 23. Juli insgesamt 35 Ranger im Gelände eingesetzt. An Tagen mit sehr hohen Besucherzahlen seien die Mitarbeiter „in bis zu acht Gebieten gleichzeitig in kleinen Teams unterwegs“. Sie stehen Gästen mit Rat und Tat zur Seite.

Einsatzgebiete an Hirschberg, Gindelalm, Rotwand & Co. werden um Mangfallknie erweitert

An der Herangehensweise habe sich nichts geändert: „Das gemeinsame Ziel ist die Information, Sensibilisierung sowie Lenkung der Gäste“, sagt Schär. Neben den Einsatzgebieten im Gebirge wie am Hirschberg, rund um die Gindelalm, an der Rotwand oder am Seeberg seien diesmal zusätzlich Gebiete im Norden des Landkreises mit aufgenommen worden – so beispielsweise das Mangfallknie im Grenzgebiet der Gemeinden Valley und Weyarn.

Landrat Olaf von Löwis (CSU) sagt zu den Einsätzen laut einer ATS-Mitteilung: „Präsenz im Gelände zeigen, informieren, aufklären – das überzeugt die allermeisten Naturnutzer, achtsam mit unserer wunderschönen Natur umzugehen.“ Er begrüße das Engagement der ATS beim Einsatz der Ranger sehr. Die Kombination mit den beiden Landratsamt-Rangern (wir berichteten) sei vielversprechend. „Ich hoffe, dass dieses gelungene Projekt Schule macht.“

Ranger konnten zuletzt 75 Prozent aller Gäste in bestimmten Gebieten ansprechen

Im vergangenen Winter konnten rund 75 Prozent aller Gäste in bestimmten Gebieten angesprochen werden. „Die Rückmeldungen waren positiv“, schreibt das Kommunalunternehmen. Die Freiberufler durchliefen laut Schär eine vierwöchige Vorbereitungszeit mit Schulungsangeboten. Die Einsätze werden bis zum Ende der Herbstferien fortgeführt.

Auf einen „erfolgreichen Winter“ blickten die Ranger der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) Anfang dieses Jahres zurück. Rund 12.000 Gespräche mit Ausflüglern führten sie in den vergangenen Monaten.

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