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Der Arbeitsmarkt im Landkreis Miesbach hat sich minimal entspannt.

Quote jetzt bei 3,6 Prozent

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Kreis Miesbach

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Miesbach ist im Berichtsmonat März leicht zurückgegangen. 111 weniger Arbeitslose bedeuten ein Minus von 0,2 Prozentpunkten auf eine Quote von 3,6 und 1988 betroffene Personen.

Im Vorjahresmonat – also noch vor dem ersten Lockdown – waren es 586 Männer und Frauen weniger gewesen. Die Quote lag damals bei 2,6 Prozent. Von der Stadt Rosenheim (5,2 Prozent) bedeutet der aktuelle Wert die höchste Erwerbslosigkeit im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Rosenheim, die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen (3,3 Prozent) und Rosenheim (3,0) stehen etwas besser da.

Quoten deutlich über denen des Vorjahres

„Wir freuen uns, dass sich auch in diesem Jahr auf dem Arbeitsmarkt in unserer Region eine Frühjahrsbelebung zeigt. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Betrachtungszeitraum bis 11. März um knapp 800 Personen auf 10 520 zurückgegangen. Es haben sich 230 Männer und Frauen mehr bei uns abgemeldet als vor einem Jahr“, sagt Michael Schankweiler, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, über die Lage im Bezirk. Die überregionale Quote liegt bei 3,4 Prozent, 0,3 Punkte unter der des Vormonats, aber 0,8 über der vom März 2020.

Zahl der offenen Stellen sinkt leicht

Im Landkreis Miesbach sind aktuell 538 Arbeitsstellen als unbesetzt gemeldet, etwas weniger als im Februar (28) und deutlich weniger (163) als vor einem Jahr. Den gesamten Agenturbezirk betrachtet zeigt sich ein positiver Trend. Mit 3760 Stellen sind etwa 150 mehr zu besetzen, als dies noch im Januar der Fall war. Die Frühjahrsbelebung betrifft wie jedes Jahr die witterungsabhängigen Berufe am Bau und sogar die stark von der Pandemie betroffenen Bereiche Verkauf und die Hotellerie. hier gab es im Gesamtbezirk Rückgänge von 58 und 41 Arbeitslosen. Schankweiler: „Obwohl dies natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, freue ich mich sehr über die kleinen Lichtschimmer.“ Weiterhin intensiv genutzt wird die Kurzarbeit. Im Kreis Miesbach nutzen dies 2130 Betriebe für 19 792 Mitarbeiter.

Für die Betreuung der Arbeitslosengeld II-Empfänger ist der Landkreis Miesbach als kommunaler Träger (optierende Kommune) zuständig. Beim Jobcenter sind 459 der 1988 Arbeitslosen gemeldet, 17 mehr als im Februar. Insgesamt betreut das Jobcenter 1176 erwerbsfähige Leistungsberechtigte.

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