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Die Rauchsäule über den Parsberger Höhen ist weithin sichtbar.

Hochverdichtetes Heu brennt hartnäckig

Großeinsatz in Parsberg: Feuerwehr kämpft mit Schwierigkeiten

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  • Christian Masengarb
    Christian Masengarb
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Heute Morgen gegen 6 Uhr wurde in Miesbach ein Feuerwehr-Großeinsatz gestartet. Ein Anwohner entdeckte eine dicke Rauchfahne über der Parsberger Höhe.

Update von 14.25 Uhr: Großeinsatz in Parsberg: Feuerwehr kämpft mit Schwierigkeiten

Parsberg – Der Anruf ging kurz nach 6 Uhr am Sonntagmorgen in der Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim ein: Auf der Parsberger Höhe in Miesbach rauche es stark, meldete der Anrufe. Als die Feuerwehr Parsberg vor Ort ankam, war es allerdings schon zu spät: Der Geräteschuppen eines 58-jährigen Landwirts brannte lichterloh. Nach Polizeiangaben lagerten darin seit wenigen Wochen 115 Quaderballen Grummet, also komprimiertes Heu. Der Stadl brannte vollständig nieder. 

Der Löscheinsatz „hat sich ein bissl schwierig gestaltet“, berichtet Florian Schöpfer, Kommandant der Parsberger Feuerwehr. Erstes Problem: In der Nähe des Anwesens fehlten Hydranten. Die Feuerwehrler mussten das Löschwasser mit drei Löschgruppen-Fahrzeugen und einem Löschzug aus dem benachbarten Wörnsmühl holen. Zu viel für eine einzelne Wehr, urteilte Schöpfer. Er erhöhte die Alarmstufe von zwei auf drei und rief so auch die Feuerwehren Miesbach, Wörnsmühl und Hundham zum Einsatz. Insgesamt waren etwa 60 Mann vor Ort, schätzt der Parsberger Kommandant. 

Zweites Problem: „Der Stadl war komplett voll mit Grummetballen“, berichtet Schöpfer. Das hochverdichtete Heu habe so hartnäckig gebrannt, dass die Quader-Ballen mit einem Bagger des Landwirts ausgebreitet werden mussten, bevor sie gelöscht werden konnten. Gleichzeitig wollten die Feuerwehrler das Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald verhindern. Das zog den Einsatz in die Länge: Schöpfer und seine Mannen kämpften sieben Stunden gegen die Flammen – bei knapp 30 Grad Außentemperatur. „Es war sehr anstrengend für die Leute“, sagt der Kommandant. 

Trotz aller Schwierigkeiten: Gegen 13 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand gelöscht. Die Unfallursache kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sicher bestimmt werden. Die Polizei vermutet allerdings, dass sich das Heu selbst entzündet hat. Den Sachschaden schätzt sie auf 20 000 Euro. Geräte waren während des Feuers nicht im Schuppen. Verletzt wurde niemand.

mas

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Originalmeldung von 9 Uhr: Großeinsatz der Feuerwehr am Morgen: Dicke Rauchsäule über Parsberger Höhe

Miesbach - Die Polizei Miesbach berichtet: Am Sonntagmorgen gegen 06.00 Uhr ging ein Notruf bei der Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim ein. 

Großeinsatz über Miesbach: Anwohner sieht Rauchsäule im Wald

Der Anrufer teilte mit, dass er eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Parsberger Höhe in Miesbach gesehen habe. Noch bevor die Feuerwehr vor Ort war, brannte der Schuppen lichterloh. 

Im Schuppen des 58-jährigen Landwirts lagerten 115 Quaderballen Grummet (Grünmahd), die vor wenigen Wochen eingelagert wurden. Es ist anzunehmen, dass es zu einer Selbstentzündung gekommen ist.

Miesbach: Schuppen brennt am Sonntagmorgen lichterloh - Bilder

Großeinsatz am Morgen bei Miesbach: Mehrere Feuerwehren im Einsatz

Um ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald zu verhindern, wurden die Feuerwehren Parsberg, Miesbach, Wörnsmühl und Hundham alarmiert.

Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

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Die Polizei suchte mit einem Foto nach einem rabiaten Wanderer: Der Unbekannte soll im Bereich Schliersee einem Mountainbiker einen Faustschlag verpasst. Der Wanderer widerspricht.

kmm

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