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Es kommentiert Dieter Dorby.

Das ist ein großer Schaden

Kommentar zum Museums-Aus: Von Anfang an falsches Spiel

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Das Museum im Kloster ist gestorben. Der Stadtrat hat entschieden. Ein Schlusspunkt eines falschen Spiels, denn der Museumsverein wurde von Anfang an im Dunklen gelassen. Ein Kommentar.

Wenn man etwas verhindern will, muss man es nur lange genug hinauszögern. Diese Taktik ist nun aufgegangen. Mit dem Druck bei der Kinderbetreuung gibt es nun endlich einen gesellschaftlich vermittelbaren Grund, um sich vom Museum im Kloster zu verabschieden – einer Idee, die durch den per Bürgerentscheid erzwungenen Kauf des Klosters geboren worden war. 

Die Entscheidung pro Kinderhaus bedeutet nicht nur das Aus des Museums im Kloster, sondern der Museumsidee generell. Das halbherzige Schaun-mer-mal bei der Suche nach Alternativen und der stete Hinweis, die Stadt dürfe keine neuen freiwilligen Zuschussaufgaben übernehmen, belegen dies deutlich. 

Politischer Wille sieht anders aus. Die Entscheidung, das Kloster zum Kinderhaus zu machen, kann man so treffen. Nur wurde von Anfang gegenüber dem Museumsverein nicht mit offenen Karten gespielt. Das ist der große Schaden. Daran ändert auch ein Alibi-Pavillon nichts.

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