Ein neues Mitglied für die SMG: (v.l.) Mint-Koordinatorin Sabine Pilot (Nord), SMG-Chef Alexander Schmid, Mint-Manager Alexander Kutschera, Landrat Wolfgang Rzehak, Mint-Koordinatorin Andrea Bernatowicz (Süd) und Bildungsregionskoordinator Michael Pelzer.
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Ein neues Mitglied für die SMG: (v.l.) Mint-Koordinatorin Sabine Pilot (Nord), SMG-Chef Alexander Schmid, Mint-Manager Alexander Kutschera, Landrat Wolfgang Rzehak, Mint-Koordinatorin Andrea Bernatowicz (Süd) und Bildungsregionskoordinator Michael Pelzer.

Vorstellung von Alexander Kutschera

Neuer Manager soll Akzeptanz für Mint-Bereiche vergrößern

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Den Zuschlag als Mint-Region hat der Landkreis bereits im Mai 2018 bekommen – nun geht es los. Diese Woche hat der neue Mint-Manager Alexander Kutschera seine Arbeit aufgenommen. Seine Stelle wird über vier Jahre vom Freistaat gefördert.

Beim Thema Mint – das Kunstwort steht für die Themenbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – winken viele junge Menschen ab. Zu schwierig für sie, meinen viele. Die Folgen sind spürbar: Die Mint-Berufe tun sich beim Finden von Nachwuchskräften besonders schwer. Dies soll sich durch die elf Mint-Regionen ändern.

Miesbach: Neuer Manager soll Akzeptanz für Mint-Bereiche vergrößern

Im Landkreis soll Alexander Kutschera als neuer Manager ein Netzwerk aufbauen, um „Lücken zu schließen und Parallelstrukturen zu vermeiden“, wie Andrea Bernatowicz, eine von zwei Projektkoordinatorinnen im Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München, am Freitag in Miesbach beim Pressegespräch bei der Standortmarketing-Gesellschaft (SMG) des Landkreises erklärte. Ziel sei es auch, das männerdominierte Berufsbild in den Köpfen der Menschen zu ändern. Ihre Botschaft: Frauen werden in diesen Berufen gebraucht.

Über das Schülerforschungszentrum zur Mint-Region

Dass Miesbach den Zuschlag bekommen habe, liege an dem runden Konzept aus innovativen Ideen und einer schon gut vorbereiteten Basis. Wie berichtet, hatte Rainer Dlugosch, Leiter des Gymnasiums Miesbach, zur Umsetzung des Projekts Schülerforschungszentrum die Bewerbung zur Mint-Region ins Rollen gebracht und vorangetrieben. Dieses Zentrum soll Mint-Manager Kutschera ebenso unterstützen wie das Fabrication Lab (Fab Lab), das parallel von der SMG initiiert worden war.

Lesen Sie auch: Das ist der aktuelle Stand beim Schülerforschungszentrum

SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid hat Kutschera bei der Messe re:publica in Berlin kennengelernt, wo der 30-Jährige ein Fab Lab präsentiert hatte. Schnell kam man ins Gespräch und fand Gemeinsamkeiten. Nun wechselt der Münchner, der einen Bachelor in wissenschaftlicher Bildung und einen Master in molekularer Biochemie hat, von der Forschung zurück zur Bildung. Als Mint-Manager, der bei der SMG angesiedelt ist, will er Ansprechpartner für alle Schularten sowie Altersstufen sein und vernetzen. Auch will er das Fab Lab der SMG und das Schülerforschungszentrum von Dlugosch unterstützen.

Landrat Wolfgang Rzehak begrüßt indes, dass gerade Mädchen auch bei der beruflichen Ausbildung gefördert werden sollen. „Wissen ist neben der Landschaft die große Ressource des Landkreises“, stellte er fest. Michael Pelzer als Koordinator der Bildungsregion sieht darin auch einen Beitrag zur Gleichberechtigung von Mann und Frau: „Augenhöhe zwischen den Geschlechtern ist wichtig.“

Fab Lab soll im September starten

Das Projekt Fab Lab soll laut SMG-Chef Alexander Schmid im September/Oktober starten. Bis dahin ist der Bus, den eine Spende der Bildungsstiftung der Stadtwerke München über 76.000 Euro möglich machte, mit Geräten ausgestattet. Einsätze und die Suche nach Begleitpersonal sind ebenfalls Sache des neuen Mint-Managers.

ddy

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