Ein absolutes Halteverbot soll am Schopfgraben in Miesbach ein Zuparken verhindern.
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Ein absolutes Halteverbot soll am Schopfgraben in Miesbach ein Zuparken verhindern.

Unmut über zugeparkte Straße

Miesbach: Schopfgraben bekommt einseitiges Halteverbot

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Liegt es am Café Krauthof ein paar Meter entfernt in der Unteren Wies, an den Anwohnern oder einfach am zunehmenden Verkehr? Fakt ist: Die Parkplatzsituation am Schopfgraben in Miesbach hat sich verschärft.

Und zwar so sehr, dass Anwohner sich nun an die Stadt gewandt haben mit der Bitte, ein absolutes Halteverbot auszusprechen – und zwar beidseitig.

Im Bauausschuss am Dienstagabend konnten die Mitglieder dieses Ansinnen nachvollziehen. Es seien viele Anrufe aus der Nachbarschaft eingegangen, berichtete die Verkehrssachbearbeiterin. Tenor: Die Situation sei „Wahnsinn“. Zwar sei es aus verkehrsplanerischer Sicht durchaus gewünscht, dass die Autos versetzt parken, da so der Verkehrsfluss beruhigt werde, aber das Aufkommen werde zu viel.

Erhard Pohl (CSU) schlug dagegen vor, ein einseitiges Halteverbot zu verhängen. Denn gerade im Hinblick auf Landwirte stellte er fest, dass diese bei komplett freier Straße mit ihren Traktoren „durchdonnern“ würden.

Für Fraktionskollege Alois Fuchs ist dagegen klar, warum die Straßen so zugeparkt sind: „Es gibt viele Anwohner, und viele der Garagen werden nicht genutzt, weil sie vollgestellt sind.“

Der Ausschuss einigte sich einstimmig auf ein Halteverbot auf der Westseite – nicht wie gewünscht von Nummer 12 bis 16, sondern bis 24. Generell ist die Regelung nur vorübergehend, bis die für heuer geplanten eingeschränkten Halteverbotszonen aufgezeichnet und ausgewiesen werden.

ddy

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