1. Startseite
  2. Lokales
  3. Miesbach
  4. Miesbach

Miesbach weist neue Sanierungsgebiete im Osten aus

Erstellt:

Von: Dieter Dorby

Kommentare

Neue Grenzen: Die rote Stadtfläche zeigt das aktualisierte Sanierungsgebiet, die blauen Linien umfassen die bisherigen Bereiche. Grafik: Büro Otto Kurz
Neue Grenzen: Die rote Stadtfläche zeigt das aktualisierte Sanierungsgebiet, die blauen Linien umfassen die bisherigen Bereiche. © Daniela Koller

Der Osten der Kreisstadt ist im Wandel – nicht zuletzt durch der Ersatzbau des Landratsamts. Miesbach aktualisiert deshalb seine Sanierungsgebiete.

Miesbach – Die Kreisstadt Miesbach weist neue Sanierungsgebiete aus. Dabei rückt der Fokus in Richtung Osten. Bei der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wurde der Bereich rund um den geplanten Ersatzneubau des Landratsamts an der Münchner-/Rosenheimer Straße zusätzlich in das Stadtentwicklungskonzept aufgenommen. Hier soll nun gezielt darauf geachtet werden, den Bereich städtebaulich anzupassen und zu verbessern.

Hintergrund für die Neuausweisung ist die Städtebauförderung – jenes Instrument, mit dem die Regierung von Oberbayern zielgerichtete Umbauten finanziell unterstützt. Wie berichtet, muss die Planung von Zeit zu Zeit aktualisiert und fortgeschrieben werden, um als Kommune in den Genuss dieser staatlichen Förderungen zu kommen. Zumal sich in Miesbach in der Vergangenheit einiges getan hat. So wurde unter anderem der Umbau an Schulcampus und Rathausumfeld abgeschlossen, was aus einer aktualisierten Planung gestrichen gehört.

Große Veränderung für das östliche Miesbach

Mit dem geplanten Ersatzbau des Landratsamts kommt eine große Veränderung auf das östliche Miesbach zu. Wie die beiden Stadtplaner Otto Kurz und Pauline Kurz-Müller im Ausschuss im Überblick erläuterten, befinden sich an der Rosenheimer Straße mehrere öffentliche Gebäude wie das Amtsgericht. Hinzu kommen die Tankstelle sowie einiges an Gewerbe und Dienstleistern, die in ihrer Gesamtheit planerisch erfasst werden sollen.

Stadt muss Vorgaben bei Entwicklung machen

„Die Stadt muss klären, welche Entwicklung sie dort haben möchte“, fasste Kurz zusammen. Dabei gehe es auch um Signale in Richtung der Immobilieneigentümer, die wiederum als Initialzündung dienen könnten, dass von privater Seite etwas in die richtige Richtung angestoßen werde. „Es geht auch darum, Anreize für Private zu schaffen.“

Einstieg im Herbst

Vor allem mit Blick auf die frei werdenden Immobilien bei der Zulassungsstelle gegenüber des Landratsamts sieht Kurz-Müller „viel Entwicklungspotenzial“. Denn das Gersthaus und das Deutsche Haus dort würden auch viel öffentlichen Raum bieten.

Konkret einsteigen will die Stadt im Herbst. Dann wollen die Planer erste Entwürfe vorlegen. Dabei soll die neue Version auf halbherzige Ansätze verzichten, wie Kurz betont: „Wir sollten nicht auf Verdacht Dinge hineinschreiben, die wir am Ende doch nicht anpacken wollen.“

ddy

Auch interessant

Kommentare