Sri Lanka: Islamischer Staat reklamiert Terror für sich - zwei Täter nun bekannt

Sri Lanka: Islamischer Staat reklamiert Terror für sich - zwei Täter nun bekannt
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Gesprächsrunde in der Kantine: (v.l.) JU-Kreisvorsitzende und Bezirkstags-Listenkandidatin Verena Assum, Ilse Aigner, Landtags-Listenkandidat Georg Kittenrainer, Michaela Kaniber, die ehemalige Landesbäuerin Annemarie Biechl, Zuchtverbandsleiter Hans Rauchenberger und Kreisbäuerin Marlene Hupfauer. 

„Eine Gängelung der Landwirtschaft ist nicht akzeptabel.“

Ministerin in Miesbach: Weniger Bürokratie, aber weiter Geld für Landwirte

Die Bauern werden’s gerne gehört haben. Bei ihrem Wahlkampf-Besuch in Miesbach erteilte Bayerns Landwirtschaftsministerin einer Kürzung von Direktzahlungen eine Absage.

Miesbach– Die Bauern werden’s gerne gehört haben. Bei ihrem Wahlkampf-Besuch in Miesbach erteilte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber einer Kürzung oder gar kompletten Streichung von Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe eine Absage: „Das werden der Freistaat Bayern und ich als Landwirtschaftsministerin nicht zulassen. Die erste Säule zur Einkommenssicherung der landwirtschaftlichen Betriebe ist unabdingbar.“ Kaniber war auf Einladung der Stimmkreisabgeordneten und Bauministerin Ilse Aigner in der Kantine der Oberlandhalle gekommen und stellte sich dort den Fragen der etwa 130 Zuhörer.

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„Die Bauern sorgen mit ihrer harten Arbeit dafür, dass das Oberland als Lebens-, Wirtschafts-, Erholungs- und Naturraum attraktiv bleibt“, betonte Kaniber. Es sei daher wichtig, sie zu unterstützen und nicht mit weiteren bürokratischen Auflagen zu belasten.

Beim Thema Wolf bekräftige die Ministerin ihre Haltung, die sie schon bei der Almbauerntagung (wir berichteten) kommuniziert hatte: Die Staatsregierung wolle die Weidehaltung auf den Almen sichern, und wenn diese bedroht sei, müsse eine Entnahme des Wolfs möglich sein.

Den Bauern etwas Luft zu geben, sagte Kaniber bei der Umsetzung der Düngemittelverordnung zu. Die Landwirte befürchten verstärkte Kontrollen trotz guter Wasserwerte. „Wir dürfen keine Schablone über das Land legen“, betonte die Ministerin. Gleichzeitig bat sie um etwas Geduld, um die vorgebrachten Fälle zu prüfen und dann über das künftige Vorgehen zu entscheiden.

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In diesem Zusammenhang stellte sich den Gästen natürlich die Frage nach der Ausweitung der Wasserschutzzone Thalham-Reisach-Gotzing. Kaniber: „Eine Gängelung der Landwirtschaft ist nicht akzeptabel.“ Sie sagte zu, zusammen mit Staatsministerin Aigner nochmals mit Umweltminister Huber zu sprechen.

Neben Zukunftssorgen setzt auch das Schwarzwild der Landwirtschaft zu. Die Bejagung der Tiere gestaltet sich schwierig. Betroffene Landwirte betonten die Bedeutung von Nachtsichtgeräten und baten die Landwirtschaftsministerin, sich bei den Landräten für deren Genehmigung stark zu machen.

Bauministerin Aigner stellte in Aussicht, das Thema Ersatzbau eines Stalls auf die Agenda zu nehmen: „Bauernhöfe im Außenbereich teilweise abzureißen und in gleicher Kubatur wieder zu errichten, muss leichter möglich sein.“ Daher wolle sie eine Änderung des Baugesetzes auf Bundesebene erwirken.

mm

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