Es geht wieder los: Im Landkreis startet am kommenden Samstag die Aktion Stadtradeln. Möglichst viele Teilnehmer sollen möglichst viele Kilometer CO2-neutral fahren – in der Freizeit, aber auch auf dem Weg zur Arbeit.
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Es geht wieder los: Im Landkreis startet am kommenden Samstag die Aktion Stadtradeln. Möglichst viele Teilnehmer sollen möglichst viele Kilometer CO2-neutral fahren – in der Freizeit, aber auch auf dem Weg zur Arbeit.

START AM SAMSTAG - Mehr Fitness – weniger CO2

Mitmachen beim Stadtradeln 2021: Drei Wochen Werbung fürs Radfahren

  • Dieter Dorby
    VonDieter Dorby
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Landkreis – Gesundheit, Umwelt, Spaß – es gibt einige Gründe, aufs Fahrrad umzusteigen. Dass immer mehr Menschen auf den Geschmack kommen, hat nicht nur der vergangene Pandemie-Sommer mit gestiegenen Radverkaufszahlen gezeigt. Auch die Aktion Stadtradeln zeigt: Das Fahrrad wird im Landkreis immer beliebter.

An diesem Samstag, 19. Juni, startet im Landkreis Miesbach die diesjährige Aktion. Viele Kommunen und der Landkreis nehmen daran teil, wobei sieben den dreiwöchigen Aktionszeitraum bis 9. Juli mit zusätzlichem Programm begleiten (siehe Kasten).

Dass das Stadtradeln mehr Aufmerksamkeit erfährt, zeigt sich ganz gut an der Kreisstadt. Im vergangenen Jahr nahm Miesbach zum ersten Mal an der Aktion teil – gerade mal neun Teams mit insgesamt 46 Teilnehmern waren im nicht mehr ganz so radelfreundlichen Oktober dabei. Diesmal sind bereits 15 Teams dabei und 98 registrierte Radlerinnen und Radler. In Holzkirchen dagegen ist die Aktion jetzt zur dritten Auflage schon etabliert. Das zeigen die 29 Teams und die 263 registrierten Teilnehmer.

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Neu ist auch, dass alle gemeinsam, unter Federführung des Landkreises mitmachen. „Es ist wichtig, zu zeigen, dass wir gemeinsam ein Landkreis sind“, sagt Max Kalup, bei der Stadt Miesbach zuständig fürs Stadtmarketing. Damit könnten alle gleichzeitig die Aktion erleben und dazu das begleitende Programm, bei dem es neben einigen Radtouren auch Kulinarisches passend zum Radsport zu entdecken gibt (siehe Kasten).

Neben dem Spaß gibt es aber auch ernste Ziele, die das Stadtradeln unterstützen soll, nämlich die Einsparung von CO2. „Man will, dass die Leute aufs Rad umsteigen“, erklärt Kalup. Dabei sei es egal, ob das nur in der Freizeit passiert oder – so wäre es ideal – auch unter Woche bei Terminen, Besorgungen oder der Fahrt zur Arbeit. „Ziel ist es, dass möglichst viele Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.“

Um messen zu können, wie viel CO2 durch das Stadtradeln im Landkreis eingespart wird, ist die Aktion digital vernetzt. Und so geht’s: auf www.stadtradeln.de registrieren und die App herunterladen.

Jeder Teilnehmer kann so seine Wege und Strecken in der Freizeit oder im Alltag aufzeichnen und bekommt dann eine detaillierte Auswertung zu seinen zurückgelegten Strecken und zum eingesparten CO2. Außerdem kann sich jeder Teilnehmer auch bei einem der zahlreichen Landkreis- oder Gemeinde-Teams anschließen oder selbst eine Mannschaft gründen. Wer einfach nur so mitmachen will, auf den wartet die offene Gruppe seiner jeweiligen Wohngemeinde. Nach dem Aktionszeitraum werden in unterschiedlichen Preiskategorien die Gewinner ermittelt, die sich dann über Sachpreise und eine Urkunde freuen dürfen.

„Wir hoffen, dass wir mit der Aktion möglichst viele Menschen dazu animieren können, sich an der Aktion zu beteiligen und öfter mit dem Rad zu fahren statt das Auto zu nutzen“, sagt Eva-Maria schmitz, Leiterin der Standortförderung in Holzkirchen. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Immerhin beteiligen sich immer mehr Gemeinden am Stadtradeln. Als Eröffnung der Aktion treten am Samstag Landrat Olaf von Löwis und Miesbachs Bürgermeister Gerhard Braunmiller in die Pedale. Start der zweistündigen Radtour durch Miesbach ist um 16 Uhr am Rathaus. Mitfahrer sind herzlich willkommen, und eine kleine Gratis-Brotzeit unterwegs ist auch geplant.

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