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Bauhof-Vorarbeiter Franz Aigner (l.) steuert die Baggerschaufel, Hannes Sommer verteilt den frischen Humus in den Verkehrsinseln.

Naturnahe Bepflanzung in Miesbach

Baggerschaufel rückt Wildblumen auf Verkehrsinsel zu Leibe

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Der Miesbacher Bauhof bereitet die Verkehrsinseln für frische Blühwiesen vor. In den vergangenen Wochen war dort einiges in die Höhe geschossen. Jetzt kam die Baggerschaufel zum Einsatz.

Miesbach – Fast konnten die Autofahrer in Miesbach dem Gras beim Wachsen zusehen: Durch das warme Wetter der vergangenen Wochen sind die grünen Halme auf den Verkehrsinseln in der Kreisstadt regelrecht in die Höhe geschossen. Vor allem an der Einmündung der Tölzer Straße in die B 472 bei Schweinthal hätte nicht mehr viel gefehlt, und das Abbiegen wäre mangels Sicht zu einem riskanten Unterfangen geworden. Doch der Bauhof reagierte rechtzeitig und rückte dem Wildwuchs zu Leibe. Allerdings nicht mit dem Rasenmäher, sondern mit der Baggerschaufel.

„Wir heben die Graswasen aus und schütten neuen Humus auf“, erklärt Vorarbeiter Franz Aigner auf Nachfrage unserer Zeitung. In den kommenden Tagen sät der Gärtner dann die neuen Blühwiesen an. Wie berichtet, hatte sich der Stadtentwicklungsausschuss im Herbst 2016 für die Fortsetzung der naturnahen Beetbepflanzung ausgesprochen. Anders als im Premieren-Sommer greift der Bauhof heuer aber nicht nur auf die „Mösinger Sommermischung“ zurück. „Wir haben auch eine bestellt, die nicht so hoch wächst“, sagt Aigner. Diese komme vor allem an den Sichtdreiecken zum Einsatz. Beschwerden von Autofahrern dürfte es damit nicht mehr geben.

Zuerst aber dominiert ohnehin das Braun der frischen Erde. Frühestens in zwei bis drei Wochen werden die ersten bunten Wiesenblumen ihre Köpfe Richtung Sonne recken, meint Aigner. Bis die Saat aufgeht, wird der Bauhof deshalb auch regelmäßig gießen. „Den Rest“, sagt der Bauhof-Vorarbeiter, „macht dann die Natur.“

sg

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