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In neuer Hand: Das ehemalige BRK-Gebäude an der Bergwerkstraße ist verkauft. 

Neu-Eigentümer erklärt sich

Was passiert mit diesem BRK-Klotz?

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Miesbach – Seit das Rote Kreuz sein altes Hauptquartier verlassen hat, rätseln die Miesbacher, wie es mit dem dreistöckigen Haus an der Bergwerkstraße weitergeht.

Unspektakulär, erklärt der neue Eigentümer Manfred Griehl auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir sanieren im Bestand.“

Das Dach des älteren Gebäudes habe man bereits erneuert, Heizungsanlage und Leitungen wurden ausgetauscht. Ein Abriss sei nie ein Thema gewesen, betont der Steuerberater aus Stephanskirchen (Kreis Rosenheim). Auch, weil er einen langfristigen Mietvertrag mit dem BRK abgeschlossen hat. Wie berichtet, nutzen die Retter nach wie vor die Garage für ihre Fahrzeuge. „Das war Bedingung für den Kaufvertrag“, erklärt Griehl.

Für mindestens zehn bis 15 Jahre werde er das Gebäude im Bestand weiternutzen. Drei Wohnungen sind bereits neu vermietet, ein Büro sowie die Werkstatt im Erdgeschoss und der Vortragsraum im Keller harren noch einer neuen Funktion. Griehl ist jedoch zuversichtlich, dass sich auch hier bald Interessenten finden werden. „Die Substanz ist gut“, sagt er.

Ähnlich wie in Hausham, wo Griehl gut eine Million Euro in das ehemalige Rotaform-Gelände gesteckt und damit die Voraussetzungen für die Ansiedlung der Tölzer Firma Moralt geschaffen hat (wir berichteten), ist er auch in Miesbach an einer langfristigen Lösung interessiert. „Ich bin kein Spekulant“, betont der Steuerberater.

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