+
Freuen sich über die neue Geschäftsstelle: (v.l.) Leonhard Stärk, Ingrid Pongratz, Josef Bierschneider, BRK-Arzt Florian Meier und Robert Kießling.

Rotes Kreuz feiert Eröffnung - und nimmt gleich Blut ab

BRK: Große Freude über neue Geschäftsstelle 

Miesbach – Gut erreichbar, ausreichend Parkmöglichkeiten – der Kreisverband des Roten Kreuzes stellt seine neue Geschäftsstelle vor. Die Gäste konnten Blut spenden.

„Wir fühlen uns wohl hier!“ Das war wohl einer der wichtigsten Sätze, die Robert Kießling als Chef bei der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle des Rot-Kreuz-Kreisverbands am gestrigen Freitag sagte. Mit „wir“ meinte er die Mitarbeiter – haupt- und ehrenamtliche – die nun endlich in angemessen großen und gut erreichbaren Räumen ihre Arbeit tun können. Die gute Erreichbarkeit war einer der wesentlichen Gründe, warum das Rote Kreuz nach einer Alternative zur Bergwerkstraße gesucht hat. Dort war es zu eng, zu abgelegen, und es herrschte permanente Parkplatznot.

"Da geht einem richtig das Herz auf"

Das neue Domizil liegt in der Wendelsteinstraße 9 im Gewerbepark Ost. „Da sind wir gut erreichbar und können außen mit unseren roten Buchstaben auf uns aufmerksam machen“, freute sich Kreisvorsitzender Josef Bierschneider, der sich erinnerte, dass schon bei seinem Amtsamtritt vor zwölf Jahren ein Umzug im Gespräch war. Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz wurde sogar ein wenig romantisch. Bei der jüngsten Vorstandssitzung in den neuen Räumen habe man gar den Sonnenuntergang beobachten können, erzählte sie. „Da geht einem richtig das Herz auf.“ Trotzdem seien die repräsentativen Räume nur die Hardware, richtetete Pongratz sich an die Mitarbeiter. „Sie sind die Software, ohne Sie wäre unsere Gesellschaft ein gutes Stück ärmer.“

„Ihr macht Nächstenliebe deutlich.“

Wie wichtig die Dienste des Roten Kreuzes seien, betonte auch Landrat Wolfgang Rzehak. Der Kreis könnte nicht leisten, was das Rote Kreuz an Hilfe biete. „Ihr macht Nächstenliebe deutlich.“ Ein Lob für den Kreisverband gab es auch von Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk – auch für die finanzielle Situation die sich in den letzten Jahren gut entwickelt habe und eine wichtige Basis sei für weitere Investitionen.

Einige Investitionen in der neuen Geschäftsstelle stehen aber noch aus. Der Aufzug in den ersten Stock muss noch eingebaut werden. Mit seiner Fertigstellung wird dann das Café Mitanand eröffnet. Das befindet sich auf der Südseite des Obergeschosses und stand gestern ebenso wie das Großraumbüro und der Lehrsaal zur Besichtigung offen. Im Erdgeschoss ist das Servicezentrum untergebracht – barrierefrei leicht erreichbar, so wie es für viele „Kunden“ des Roten Kreuzes wichtig ist.

Gäste zum Blutspenden eingeladen

Den Eröffnungstag verband das BRK mit einem Blutspendetermin. Um möglichst viele Gäste anzulocken, gab es ein buntes Nachmittagsprogramm mit Präsentation des Fuhrparks, Erste-Hilfe-Parcours und Kinderschminken.

Christine Merk

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Teures Downhill-Bike aus Haushamer Verschlag geklaut
Die Polizei sucht den Dieb eines 5300 Euro teuren Downhill-Bikes. Das brandneue Gefährt stand in einem Haushamer verschlag. Am Freitag bemerkte der Besitzer sein Fehlen.
Teures Downhill-Bike aus Haushamer Verschlag geklaut
Miesbachs JU-Chefin auf Russlandreise: So erlebt sie das Land
Krim, Syrien und Menschenrechte – Deutschlands Verhältnis zu Russland gespannt. JU-Kreisvorsitzende Verena Assum lernt bei ihrem Besuch in Moskau eine ganz andere Seite …
Miesbachs JU-Chefin auf Russlandreise: So erlebt sie das Land
Die besten Absolventen im Landkreis - und was sie vorhaben
Sie haben es nicht nur geschafft - sie waren richtig klasse: Der Landrat ehrte die besten Absolventen von Realschule und FOS. Und die haben schon sehr konkrete …
Die besten Absolventen im Landkreis - und was sie vorhaben
„Glyphosatfrei“ als neues Gütesiegel für den Landkreis
Miesbach will „glyphosatfreier Landkreis“ werden. So lautet der einstimmige Beschluss des Kreistags. Zuvor hat man sich aber noch ein wenig angegiftet.
„Glyphosatfrei“ als neues Gütesiegel für den Landkreis

Kommentare