News-Ticker: Vierter Verdächtiger von der Polizei festgenommen

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Mit Brezen und Freibier starteten gestern (v.r.) Bürgermeister Olaf von Löwis und Standortförderin Eva-Maria Schmitz aus Holzkirchen sowie Miesbachs Rathaus-Chefin Ingrid Pongratz offiziell die Marktkooperation.

Neue Kooperation zwischen Miesbach und Holzkirchen

Mehr Marketing für Grüne Märkte

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Was in der Kultur bereits gut funktioniert, soll bei den Märkten fortgesetzt werden. Seit gestern arbeiten die Stadt Miesbach und die Marktgemeinde Holzkirchen auch bei den Grünen Märkten eng zusammen. Ziel ist es, durch gemeinsames Marketing bekannter zu werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Miesbach und Holzkirchen bei den Grünen Märkten wurde gestern unter guten Vorzeichen offiziell gestartet: Dem nass-kalten Wetter der vergangenen Tage zum Trotz wartete ein strahlender Sonnentag auf. Perfektes Wetter also für einen Bummel über den Wochenmarkt. Beste Voraussetzungen auch für Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz und ihren Holzkirchner Amtskollegen Olaf von Löwis, möglichst viele Besucher auf diesen neuen Bereich der Zusammenarbeit hinzuweisen. Brezen und Freibier, gestiftet von der Bäckerei Perkmann und der Hacker-Pschorr-Brauerei, taten ihr Übriges dazu.

Löwis zeigte sich begeistert von der geschäftigen Atmosphäre am Miesbacher Marktplatz: „Ich kenne die Stadt, aber das Marktleben gefällt mir besonders gut.“ Beeindruckt zeigte er sich von der Vielfalt. „Das zeigt, was unsere Regionalität alles zu bieten hat.“

Selbiges gelte für Holzkirchens Grünen Markt, der mittwochs und samstags stattfindet. Zusammen mit Miesbachs Markt am Donnerstag komme man auf drei Markttage – ein Angebot, das mehr Bekanntheit verdient, findet Isabella Krobisch. „Bei uns herrscht eine schöne Atmosphäre“, erklärt Miesbachs Kulturamtsleiterin. Die Kreisstadt und Holzkirchen böten ein vielfältiges Angebot und eine beschauliche Ruhe. Diese Qualitäten seien nicht nur für Einheimische interessant, sondern auch für Besucher aus München. „Damit können wir beim Tourismus einen Beitrag leisten.“

Die Stärken der Regionalität besser zu betonen, hält auch Standortförderin Schmitz für sehr wichtig. „Wir haben gemeinsam drei Märkte pro Woche. Einige Stände sind in Miesbach wie in Holzkirchen dabei. Für uns wäre es schön, wenn die Kunden auch mal den jeweils anderen Standort ausprobieren und kennenlernen würden.“

Für Bürgermeisterin Pongratz ist die Kooperation eine Fortsetzung der positiven Zusammenarbeit bei der Kultur. Wie Löwis verspricht sie sich viel von interkommunaler Zusammenarbeit: „Gemeinsam sind wir stark. Und es macht mehr Spaß.“ Holzkirchens Bürgermeister stimmt ihr zu: „In Zukunft geht es nur noch gemeinsam.“ Kultur- und Markt-Marketing seien erst der Anfang. „Wir müssen auch mehr im Bereich Wirtschaft und Tourismus miteinander machen“, stellt er fest. Holzkirchen bekomme viele Ansiedlungsanfragen von Firmen. „Die können wir gar nicht alle nehmen. Da ist es naheliegend, sich miteinander auszutauschen und Miesbach sowie den Landkreis davon profitieren zu lassen.“

ddy

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