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Herzlicher Empfang: (v.l.) Claudia Mühlbacher (Vikarin in Gmund), Pfarrerin Anika Sergel-Kohls, Marie-Christin Noller und Petra Schneider (Kirchenvorstand).

Marie-Christin Noller (29) ins Amt eingeführt

Frauenpower für die Kirche: Miesbach hat neue Vikarin

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Miesbach - Miesbach – Sie ist jung, voller Tatendrang und sorgt für neue Frauenpower in Miesbach: Marie-Christin Noller (29) ist neue Vikarin in der evangelischen Kirchengemeinde Miesbach.

Am 1. September hat die bei Tübingen geborene und in Landshut aufgewachsene 29-Jährige ihre Stelle angetreten, im Rahmen eines Gottesdienstes und beim anschließenden Kirchenkaffee wurde sie herzlich ins Amt eingeführt.

„Eigentlich war Miesbach gar nicht meine erste Wahl“, gesteht Noller offenherzig. Sie hätte gerne in München gearbeitet. „Aber inzwischen habe ich festgestellt, dass mir das Bodenständige und die Gegend hier sehr gut gefallen.“

Zudem hat es die 29-Jährige mit einer recht lebendigen Kirchengemeinde mit rund 2500 Mitgliedern zu tun. „Es gibt viele Gruppen und Aktionen“, hat die Vikarin inzwischen festgestellt. In Pfarrer Erwin Sergel und Anika Sergel-Kohls habe sie herzliche Mentoren an der Seite.

Zweieinhalb Jahre wird Noller in Miesbach bleiben und hier ihre nach abgeschlossenem Theologie-Studium erforderliche praktische Ausbildungszeit zur Pfarrerin absolvieren. Dann wird sie wohl die Kreisstadt wieder verlassen. Dabei wird sie in allen Bereichen der Gemeindearbeit tätig sein: Konfirmanden und Senioren betreuen, Geburtstagskinder besuchen, „ab und zu“ einen Gottesdienst halten und vor allem, so hofft Noller, viele Gespräche führen. Auch Unterricht an der sechsten Klasse im Gymnasium und den dritten und vierten Grundschulklassen gehören zu den Aufgaben. Wie sie zu ihrem Beruf kam? „Ich habe schon als Jugendliche bei der Konfirmanden-Arbeit gemerkt, dass mir das liegt“, erzählt Noller. Mit 18 sei sie bereits jüngste Lektorin Bayerns gewesen. „Miesbach“, sagt die Vikarin, „ist nun doch meine erste Wahl.“ 

gr

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