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So sieht der Monat Januar aus: Den heutigen Skisport und die Anfänge auf Brettern setzen Henrik Fell (l.) vom SC Miesbach und Ferdinand Huber für den Alpenverein in Szene.

Neuer Kalender des Museumsvereins

Auf dem Loriot-Sofa durch das Jahr – und durch Miesbach

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Auf dem Biedermeier-Sofa à la Loriot durch das Jahr – nach diesem Prinzip hat der Museumsverein seinen Kalender 2018 konzipiert.

Der setzt so Miesbachs Besonderheiten in Szene. Rechtzeitig zum Advent ist das Werk nun erschienen.

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Stadterhebung Miesbach hat der Museumsverein den Fokus darauf gelegt, Miesbach in seiner Vielfalt und gleichzeitig mit seinen Gegensätzen zu zeigen. Wie Vorsitzender Carl Langheiter erklärt, wurde das grüne Sofa des Museumsvereins ein Jahr lang durch Miesbach getragen: „Wir haben es an schöne Plätze gestellt und verschiedene Menschen gebeten, darauf Platz zu nehmen.“ Entstanden ist eine Reihe von Fotos, die Geschichte und Geschichten erzählen. Langheiter: „Sie spannen einen Bogen zwischen damals und heute.“

Dabei darf diesem Ansatz sehr wohl ein Hintergedanke unterstellt werden, denn der Erlös aus dem Kalenderverkauf soll dem geplanten Museum zugutekommen, wie der Vorsitzende bestätigt: „Wir möchten der Vergangenheit in Miesbach eine Zukunft geben für ein Museum.“

Wissenswertes zu den Motiven darf somit nicht fehlen. Die Rückseiten der Kalenderblätter sind deshalb mit Kurzinfos versehen zu den Standorten, Vereinen sowie historische Fakten. Hinzu kommt eine kleine Auswahl von Abbildungen aus dem Stadtarchiv. So erfährt man beispielsweise, dass die 1312 erstmals erwähnte katholische Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt während der Reformationszeit von 1561 bis 1584 evangelisch war.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht, diesen Kalender zu machen, auch wegen der enormen Unterstützung der beteiligten Miesbacher“, sagt Langheiter. „Wir haben zwar noch kein Museum, aber wir haben Geschichten. Einige werden hier auf dem grünen Sofa angedeutet.“

ddy

Der Kalender

„Miesbacher Sofageschichte(n)“ ist in Miesbach erhältlich beim Buch am Markt, im Kulturamt der Stadt sowie beim Museumsverein per E-Mail an info@museumsver ein-miesbach.de. Der Preis pro Exemplar beträgt 15 Euro. Gegebenenfalls kommen noch Kosten für den Versand hinzu.

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