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Der Neue ist gut angekommen: Kaplan Korbinian Wirzberger (M.) fühlt sich wohl in den Pfarrverbänden Miesbach-Parsberg und Hausham-Agatharied. Die Zusammenarbeit mit Pfarrer Michael Mannhardt und Pastoralreferentin Kathrin Baumann klappt gut.

Mit der Feuerwehr ist Korbinian Wirzberger schon ausgerückt

Neuer Kaplan ist da: Große Freude in Miesbach und Hausham

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Der neue Kaplan hat ein großes Einsatzgebiet: In den Pfarrverbänden Miesbach und Hausham wird Korbinian Wirzberger Seelsorgearbeit leisten. Eine wichtige Unterstützung für das Team.

Miesbach/Hausham – Der neue Kaplan ist bereits ausgerückt. Nicht nur im Messgewand, sondern auch in der Feuerwehruniform. „Überall, wo ich hinkomme, gehe ich gleich zur Feuerwehr“, sagt Korbinian Wirzberger. So fühlt sich der 34-Jährige, der seit Anfang September die Pfarrverbände Miesbach-Parsberg und Hausham-Agatharied verstärkt, in der Miesbacher Feuerwehrwache schon genauso zuhause wie im Pfarrhaus.

„Ich wurde mit viel Vertrauensvorschuss aufgenommen“, erzählt Wirzberger. Als „offen und liebenswert“ beschreibt der Priester, der in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen ist, sein neues Umfeld. „Baulich total überrascht“ sei er von der Kreisstadt gewesen, meint Wirzberger schmunzelnd. „Ich kannte Miesbach ja nur von der Umgehungsstraße.“

Das hat sich längst geändert. In seinen ersten Wochen hat sich der neue Kaplan bereits in allen vier Pfarrkirchen den Gläubigen vorgestellt. Hier wird er auch in den kommenden Jahren am Altar stehen. Als Priester ist er Pfarrer Michael Mannhardt in Sachen Seelsorge gleichgestellt. Mannhardt freut sich über die Entlastung. „Das bringt wieder mehr Ruhe rein“, sagt er. „Und Kontinuität bei den Gottesdiensten“, fügt Pastoralreferentin Kathrin Baumann hinzu.

Wie berichtet, liegt eine anstrengende Zeit hinter den beiden Pfarrverbänden. Seit dem Weggang von Stadtpfarrer Stefan Füger vor gut einem Jahr war Mannhardt in Personalunion für vier Pfarreien zuständig. „Das hat uns an den Rand der Belastbarkeitsgrenze gebracht – und manchmal darüber hinaus“, erinnert sich der Pfarrer. Mit Wirzberger hat er nun immerhin einen „Kooperator“ an der Seite. Die Übergangsphase ist damit in einen „Prototypen“ gemündet, wie es Mannhardt formuliert. Ein Zustand, an den sich die Gläubigen bis auf Weiteres gewöhnen müssen. Dass aus der Kaplan- mittelfristig wieder eine Pfarrerstelle wird, ist unwahrscheinlich.

Umso wichtiger ist ihnen, dass die Teams der beiden Pfarrverbände zu einer Einheit zusammenwachsen. Die priesterlichen Aufgaben wie Eucharistiefeiern, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen teilen sich Mannhardt und Wirzberger flexibel untereinander auf. „Der Pufferspeicher ist jetzt größer“, erklärt Wirzberger. Erstkommunion- und Firmvorbereitung bleiben vorerst auf die beiden Pfarrverbände verteilt.

In Sachen Verwaltung ist Mannhardt weiter auf sich allein gestellt. Seit Anfang des Jahres unterstützt ihn immerhin eine neue Mitarbeiterin in Hausham. Ein Modell, das auch Miesbach gut täte, meint der Pfarrer. „Die Aufgaben werden verlässlich mehr.“ Vieles wird momentan noch von Kirchenpfleger Siegfried Rummel abgefangen, sagt Baumann. Aber das passiere eben alles ehrenamtlich. Um die Kommunikation mit den Laiengremien zu vereinfachen, gibt es ab sofort für jeden der vier Pfarrgemeinderäte einen Ansprechpartner aus dem Seelsorgsteam. Ab Oktober kümmert sich zudem ein neuer Mitarbeiter um die Verwaltung der kirchlichen Kindergärten im Schlierach-/Leitzachtal (wir berichteten).

Alles in allem sollen die Gläubigen aber auch von der engen Verknüpfung der beiden Pfarrverbände profitieren, sagt Wirzberger. „Jeder Seelsorger hat ein anderes Charisma und spricht andere Leute an.“ Genau das sei die Chance eines großen Teams.

Den Gläubigen vorstellen

wird sich das neue Team in den Gottesdiensten am Sonntag, 17. September, um 10.30 Uhr in Hausham und am Sonntag, 1. Oktober, um 10 Uhr in Miesbach.

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