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Stadtentwicklung

Neuer Moderator ist vom Tisch: Stadtplaner Kurz soll’s machen

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Miesbach – Ohne Geld gerät so manches Projekt ins Stocken. In Miesbach stand auch aus diesem Grund das weitere Vorgehen bei der Stadtentwicklung auf der Tagesordnung des gleichnamigen Ausschusses.

Das Ergebnis ist zumindest im Ansatz positiv: Es soll weitergehen mit dem eingeschlagenen Weg, aber eben nur in kleinen Schritten. Ideen sind gefragt, wie mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann.

Um diesen Prozess begleiten zu können, sollte – wie berichtet – ein neutraler Moderator gefunden werden. Das Anforderungsprofil umriss Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU): „Er soll die Entwicklung begleiten und das Gesamtergebnis strukturieren.“ Ziel seien größtmöglicher Konsens, „aber auch fachliche Kompetenz“.

Zunächst war beim Februar-Treffen der Initiative Miesbacher Marktplatz angeregt worden, dafür einen neuen, von allen Beteiligten akzeptierten Moderator zu suchen, doch dieses Vorhaben scheiterte: Ein ins Auge gefasster Kandidat sagte ab. Nun soll Stadtplaner Otto Kurz die Aufgabe übernehmen. Der sagte seine Bereitschaft zu.

Keine Selbstverständlichkeit. Denn beim ersten und bislang einzigen Workshop im September 2015 geriet Kurz nach einer konstruktiven Diskussion unversehens mit Initiativen-Sprecherin Lisa Hilbich aneinander. Sie warf ihm manipulatives Verhalten vor (wir berichteten).

Im Gremium wurde Kurz als Moderator positiv aufgenommen. „Er würde passen“, stellte Alfred Mittermaier (CSU) fest. „Man hat sich zusammengerauft.“ Zweiter Bürgermeister Paul Fertl (SPD) reagierte etwas reservierter. Bevor der Stadtrat in der kommenden Sitzung am Donnerstag, 28. April, eine Entscheidung trifft, wolle er Kurz gern in die SPD-Fraktion einladen: „Es sollten ja alle Stadträte dahinterstehen.“

Kurz dagegen steckte den Zwischenfall vom September professionell weg. „Der Workshop hat gezeigt, dass das Interesse an der Stadtentwicklung groß ist.“ Hochgekocht sei der Workshop beim geplanten Probeversuch auf dem Marktplatz. „Bis dahin wurde gut und konstruktiv gearbeitet. Vielleicht war es ja quantitativ zu viel für einen Abend.“ Als neues Thema könne er sich vorstellen zu überlegen, wie man künftig den Marktplatz nutzen kann.

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