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TEV-Geschäftsführer Markus Wieland (v.l.) hat in Peter Mitterfellner und dessen Lebensgefährtin Cindy Nachfolger für die Wirtschaft am Eisstadion gefunden. Stefan Moser, Sportlicher Leiter, freut’s.

Neuer Wirt am Miesbacher Eisstadion

Peter Mitterfellner: „Lotte hat die Messlatte hoch gelegt“

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Miesbach - Nach Sepp und Lotte Wieland übernimmt Peter Mitterfellner das Ruder in der TEV-Gaststätte. Der Wirt stand selbst schon beim TEV auf dem Eis.

Es geht los: Der TEV Miesbach spielt wieder. Aber Eishockey ohne die Bewirtung von Lotte und Sepp Wieland? Denn die sind ja nach der vergangenen Saison in den Ruhestand getreten. DieSuche hat gedauert, aber nun gibt’s für die Stadiongaststätte einen Nachfolger: Pünktlich zum ersten Heimspiel heute Abend (20 Uhr) gegen den ESC Geretsried sperrt Peter Mitterfellner die Tür zur Wirtschaft wieder auf.

TEV-Geschäftsführer Markus Wieland atmet auf. Zig Gastronome hatte er gefragt, ob sie das Geschäft seiner Eltern weiterführen wollen. „Ich hatte mich bei Leuten besonders mit Saisongeschäft umgehört, die man halt kennt“, erzählt Wieland. Aber keiner hatte Zeit, die kulinarischen Belange am Eisstadion zu leiten. Erst der Bericht unserer Zeitung hat Wirkung gezeigt. Antenne Bayern ist auf den Zug aufgesprungen und am Ende hatte Wieland 15 Bewerbungen an einem Tag auf dem Schreibtisch liegen. Darunter auch die von Mitterfellner.

Mitterfellner will das Vertrauen der Leute gewinnen

Und der bringt einen Sack voll Erfahrungen mit. Seit zehn Jahren ist er Geschäftsführer des Wölflhofs in Aurach bei Fischbachau. Als gelernter Metzger, Koch und Hotelfachmann sieht er sich der neuen Aufgabe gewachsen. „Aber Lotte hat die Messlatte schon hoch gelegt“, gibt der 51-Jährige zu. Sein größtes Ziel ist jetzt: das Vertrauen der Leute gewinnen.

Der neue Wirt: Peter Mitterfellner

Mit Eishockeyspielern kann der Auracher gut. Viele vom TEV, darunter auch Wieland, kennt er von früher. Schließlich hat Mitterfellner bis 1990/91 selbst schon für den TEV auf dem Eis gestanden. Damals noch in der Oberliga. Die Vorlieben der Eisstockschützen, der Eiskunstläufer und der Hobbyvereine muss Mitterfellner aber jetzt erst noch herausfinden. Dazu wird er immer selbst am Stadion sein. „Ich will ein Ansprechpartner sein und die Leute kennen lernen.“

Mitterfellner glaubt, dass das zeitlich alles klappt. Die Stadiongaststätte leitet Mitterfellner mit Lebensgefährtin Cindy parallel zum Wölflhof. „Dort hat sich alles personell gut eingelaufen“, sagt er. Die kommen also ohne ihn aus. Personaltechnisch ist Mitterfellner auch in Miesbach vorbereitet. Für die Küche hat er schon jemanden an der Hand, und das Personal im Service übernimmt er – wenn es von der Wiesn wieder zurück ist. „Lotte hat ihre Hilfe auch schon angeboten“, erzählt der neue Wirt.

Wie sieht’s eigentlich mit dem legendären Schweinebraten aus?

À propos Lotte: Wie sieht’s eigentlich mit dem legendären Schweinebraten aus? In ihr Rezept hat die ehemalige Stadion-Wirtin den Neuen nicht eingeweiht. Aber darin sieht er weniger ein Problem als eine Herausforderung. „Ich mache auch einen sehr guten“, verspricht er. Für den kämen Firmen extra aus München nach Aurach.

Was der mitterfellnische Braten wirklich kann, davon können sich ab heute alle selbst überzeugen. Im September wird die Gaststätte erst einmal nur zu den Heimspielen der Ersten Mannschaft offen sein. Ab Oktober dann zu den gewohnten Zeiten. „Ich brauch da jetzt bloß dran anknüpfen“, sagt Mitterfellner. Das Angebot wird in etwa auch dasselbe bleiben. Vereinzelt will der neue Wirt bei den Gerichten etwas anderes anbieten. „Vielleicht mal Burger für die jüngeren Gäste.“ Was die aber genau wollen, davon macht sich Mitterfellner jetzt ein Bild. Der 51-Jährige sieht sich gewappnet. Und Wieland ist zufrieden: „Ich bin überzeugt, dass wir da einen sehr guten Fang gemacht haben.“

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