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Omikron im Kreis Miesbach angekommen - Landrat warnt : „Größte Befürchtungen vor besonders heftiger Welle“

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Omikron-Variante des Coronavirus.
Vier Fälle der Omikron-Variante wurden jetzt im Landkreis bestätigt. © picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire/Pavlo Gonchar

Die hoch ansteckende Coronavirus-Variante Omikron ist nun auch im Kreis Miesbach angekommen. Vier bestätigte Fälle sind dem Gesundheitsamt bekannt. Es könnten aber mehr sein.

Virus-Mutation Omikron angekommen

Omikron ist nun auch im Landkreis Miesbach angekommen: „Insgesamt vier Mal wurde die Virus-Mutation in den vergangenen Tagen bei Landkreisbürgern auf der Rückreise aus Südafrika und Großbritannien festgestellt“, meldet das Landratsamt. Alle Fälle wurden direkt am Einreise-Flughafen festgestellt, „sodass voraussichtlich nicht mit einem Eintrag bzw. einer Weiterverbreitung durch diese vier Personen im Landkreis zu rechnen ist“.

Omikron im Landkreis Miesbach: Vier Virus-Mutationen bei Reiserückkehrern

Allerdings werden längst nicht alle Abstriche von Laboren auf die Omikron-Variante untersucht, sodass laut Landratsamt möglicherweise bereits eine deutlich höhere Dunkelziffer besteht. Offiziell bestätigt sind im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Miesbach aber nur diese insgesamt vier Fälle. Wie üblich, nennt die Behörde aufgrund der niedrigen Fallzahl keine weiteren Details.

Alle positiv auf die Omikron-Variante getesteten Personen müssen unabhängig von ihrem Geimpften- oder Genesenen-Status für 14 Tage in Quarantäne. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gelten zudem spezielle Regeln.

Omikron in Bayern: Landrat bittet um Vorsicht rund um Feiertage

Gerade vor dem Hintergrund der Virus-Mutation Omikron ruft Landrat Olaf von Löwis (CSU) zu Vorsicht rund um die Feiertage auf: „Bitte feiern Sie Weihnachten und Silvester im kleinstmöglichen Kreis! Gehen Sie kein Risiko ein, meiden Sie Personenansammlungen und beachten Sie die Hygieneregeln! Experten gehen davon aus, dass die Weihnachtsfeiertage zukunftsweisend sein werden dafür, wie wir durch die Wintermonate kommen werden. Ich habe größte Befürchtungen vor einer besonders heftigen Infektionswelle, wenn wir jetzt nicht Acht geben. Bitte lassen Sie uns weiterhin zusammenhalten!“

Das Landratsamt appelliert: Vor sämtlichen Treffen sollten alle Teilnehmer sicherheitshalber mindestens einen ordentlich ausgeführten Selbsttest durchführen.

Das Testzentrum des Landkreises an der Oberlandhalle in Miesbach ist nur an Heiligabend und Neujahr geschlossen. Infos über Öffnungszeiten und Terminbuchungen gibt es hier.

Lage an den Schulen zu Beginn der Weihnachtsferien

In der vergangenen Woche wurden nur 36 Schüler von insgesamt 276 Landkreisbürgern positiv auf das Virus getestet. Das Gesundheitsamt erachtet die Strategie des engmaschigen Testens und der Maskenpflicht als sehr wirksam, um Folgeinfektionen im Klassenverband zu unterbinden. Inzwischen ist es die absolute Ausnahme, dass ganze Klassen in Quarantäne müssen. Wie berichtet müssen nur noch jene Schüler mit positivem PCR-Test sowie deren enge Kontaktpersonen in Quarantäne, die ganze Klasse jedoch erst bei einem möglichen Ausbruchsgeschehen.

Um auch nach den Weihnachtsferien daran wieder anknüpfen zu können, rät das Gesundheitsamt zu engmaschigen (Selbst-)Tests für alle Schüler gegen Ende der Ferien.

Neuigkeiten rund ums Impfen

Über das Impfzentrum wurden in der vergangenen Woche genau 3500 Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen vorgenommen. Spitzenreiter war diese Woche der Freitag im Impfzentrum in Hausham mit 611 Impfungen. Insgesamt wurden 411 Erst-, 514 Zweit- und 2575 Boosterimpfungen durchgeführt.

Weitere Infos zum Coronavirus im Landkreis finden Sie in unserem Ticker. Noch mehr Nachrichten aus der Region Miesbach lesen Sie hier. Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s auch in unserem regelmäßigen Miesbach-Newsletter.

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