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Nicht immer so gut ausgelastet: Seit das Parken auf dem Habererplatz in Miesbach gebührenpflichtig ist, bleiben etliche Plätze frei. Deshalb will die Stadt nun eine Überprüfung in Auftrag geben.

Zweiter Bürgermeister fordert Überprüfung

Parken auf dem Habererplatz: Wird es bald wieder kostenlos?

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Der Einstieg in die Bewirtschaftung des Habererplatzes war aus Sicht der Stadt Miesbach erfolgreich. Zu erfolgreich, findet Zweiter Bürgermeister Paul Fertl.

Miesbach – Das Hauptziel hat die Stadt Miesbach mit der Einführung der Parkgebühren auf dem Habererplatz erreicht: Es sind dort wieder zu jeder Zeit freie Parkplätze zu finden. Ausnahme ist der Donnerstagvormittag, doch selbst während des Wochenmarkts haben sich die Chancen, fündig zu werden, deutlich verbessert. Stattdessen wanderten die Dauerparker – wie von der Stadt gewünscht – hinauf zur Waitzinger Wiese, wo weiterhin unbegrenzt gratis geparkt werden darf.

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Aus Sicht von Zweitem Bürgermeister Paul Fertl (SPD) hat die Stadt aber ein wenig zu stark reguliert, wie er im Bauausschuss feststellte: „Gefühlt sind gerade mal 60 Prozent der Parkplätze belegt – der Rest ist ungenutzt.“ Ideal wäre wohl ein Belegungsgrad zwischen 80 und 90 Prozent. „Die Fläche soll ja maximal genutzt werden.“ Denkbar sei, einen Teil der Fläche von der Kostenpflicht wieder zu befreien. Um über belastbare Zahlen sprechen zu können, regte er an, eine Zählung durchführen zu lassen.

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Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU) zeigte sich mit der bisherigen Entwicklung dagegen durchaus zufrieden. „Am Donnerstag zum Grünen Markt ist der Parkplatz sehr gut besucht“, stellte sie fest. „Und die Waitzinger Wiese wird hervorragend angenommen.“ Zudem sei das kostenpflichtige Parken in Miesbach nicht teuer. „Aber viele sind nicht bereit, dafür zu bezahlen.“ Deshalb sei sie der Meinung, man solle alles so lassen, wie es derzeit ist.

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Dem stimmte Hedwig Schmid (SPD) zu: „Jetzt kriegt man dort endlich einen Parkplatz. Das wollten wir doch. Viele Fremde parken dort. Für die sind unsere Gebühren kein Problem. Die sind das von woanders her gewohnt.“ Franz Mayer (CSU) sah das ähnlich. Die Gebührenpflicht müsse sich erst einbürgern. Wichtiger sei es, am AOK-Parkplatz die Dauerparker wegzubekommen, „die länger als einen Tag dort stehen“. Sein Fazit bislang: „Miesbach hat kein Parkplatzproblem. Das Problem ist die Bequemlichkeit mancher Autofahrer, und das sollte man nicht unterstützen.“

Die Erfassung der Auslastung auf dem Habererplatz soll dennoch erfolgen. Pongratz kündigte an, die Kontrolleure des Zweckverbands kommunale Verkehrssicherheit im Oberland damit beauftragen zu wollen.

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