Peter Huber, Ursula Wildgruber, Grundschule Parsberg
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Danke für die schöne Zeit: Schulamtsleiter Peter Huber verabschiedet Parsbergs Rektorin Ursula Wildgruber.

Rektorin geht nach 17 Jahren an der Grundschule in den Ruhestand

Parsbergs Schüler verabschieden Ursula Wildgruber

  • Sebastian Grauvogl
    VonSebastian Grauvogl
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Parsberg - Nach 17 Jahren als Rektorin an der Grundschule Parsberg geht Ursula Wildgruber in den Ruhestand. Ihre Schüler haben ihr eine gebührende Abschiedsfeier bereitet. Ihre Nachfolgerin steht schon fest.

Nicht ohne eine gebührende Abschiedstour wollten die Kinder der Grundschule Parsberg ihre Schulleiterin von Bord lassen. 17 Jahre lang saß Ursula Wildgruber am Steuer und manövrierte Generationen von Schülern durch die ersten vier Klassen. Bei ihrer Verabschiedung durfte die 64-Jährige entspannt auf dem Rücksitz Platz nehmen.

Die Kinder der fünf Klassen nahmen sie, musikalisch begleitet vom Schulchor und der Niklasreuther Blasmusik, auf eine Weltreise mit dem Wohnmobil mit. Auf Wildgrubers Wunsch waren dazu nicht nur Schüler und Lehrer, sondern auch die Eltern und das Hauspersonal eingeladen – eben die gesamte Schulfamilie. Die persönliche Reise der Schulleiterin startete in der Grundschule an der Schleißheimstraße in München. Ihr Abitur legte sie 1970 am Sophie-Scholl-Gymnasium ab. Über Stationen als Lehrerin in Weyarn und als Konrektorin an der Grundschule 1 in Holzkirchen landete Wildgruber am 1. August 1999 als Schulleiterin in Parsberg. Neben ihren organisatorischen Aufgaben stand sie in der dritten und vierten Klasse selbst an der Tafel.

„Sie beherrschen die beiden Instrumente Schulleitung und Unterricht virtuos“, lobte Schulamtsleiter Peter Huber bei seiner Rede. Profiliergehabe und Machtspiele seien Wildgruber fremd gewesen. Sie sei stets eine Mannschaftsspielerin gewesen, „die Erste unter Gleichen“, sagte Huber. So habe Wildgruber als Betreuungslehrerin und Personalrätin auch ihre hohe Sozialkompetenz unter Beweis gestellt. In ihrer Personalakte wird die 64-Jährige laut Huber als „kinderfrohe, temperamentvolle, aber auch konsequente Lehrerin“ beschrieben.

Mit einem Zitat von Ephraim Kishon verabschiedete der Schulamtsleiter die Parsberger Rektorin nach 43 Dienstjahren in den Ruhestand: „Erfolg haben heißt, dass man immer öfter Pausen machen kann – bis man nur noch Pausen macht.“ Wildgruber hatte viel Erfolg und könne nun selbst bestimmen, wann Pause ist. Die freie Zeit kann sie nun ihren eigenen Reisen widmen. Doch auch die Grundschule Parsberg bleibt nicht führerlos.

Bereits am Montag, 1. August, tritt Wildgrubers Nachfolgerin Judith Streicher ihren Dienst an. Als Konrektorin der Grundschule Thannhausen (Kreis Günzburg) bringt sie laut Huber bereits viel Erfahrung mit. Die Schulfamilie startet also unter professioneller Leitung in die nächste Etappe ihrer Reise.

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