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Bewegt die Gemüter auch auf Facebook: Der Abistreich des Miesbacher Gymnasiums.

Viel Lob für Schulleiter, Empörung und eine Gummipuppe

Penis-Spiel beim Abistreich: Das sagen unsere User

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Miesbach - Der Wettstreit mit Riesenpenissen beim Miesbacher Abistreich bewegt unsere User wie kaum eine andere Geschichte. Hier die lustigsten und schärfsten Beiträge.

Muss man so ein Thema derart breittreten?, hat uns heute ein User gefragt. Unsere Antwort: Ja, denn laut unseren Zahlen interessiert der Miesbacher Abischerz mit seinen Phallus-Spielen mehr Menschen, als alle anderen Geschichten des Miesbacher Merkur zusammen. 

Mehr noch: Selten wurde über ein Thema so heftig diskutiert - und gleichzeitig so ausgeglichen. Daher hier eine kleine Auswahl der besten Kommentare unserer User:

Offenbar scheinen sich die Penis-Spiel-Befürworter und Gegner auch bei unseren Lesern ziemlich die Waage zu halten. Da gibt es die, die einfach nur empört sind, schon den Untergang aller Werte heraufbeschwören. "Heute bekommt wohl jeder geistige Tiefflieger das Abi", schreibt zum Beispiel Josef Max auf miesbacher-merkur.de. User astronom ergänzt: "Zu meiner Zeit versuchte man noch sich möglichst geistreiche Abistreiche einfallen zu lassen..." 

Debatte artet in Einheimische-vs.-Zugezogene-Streit aus

Marga Prechlau geht noch weiter: "Miesbach ist auch nicht mehr was es mal war, dank den zuzogna Gutmenschen die billig auf dem Land leben wollen. Mehr links/grüne Pädagogig, Stuhlkreise u. Trachten an Leuten die keine Ahnung von bayrischer Tradition haben." 

Das lässt User Safari aber nicht so stehen und reagiert: "Interessanter ist die ungastfreundliche Verkniffenheit der Dorfbevölkerung, für die Sie hier ein Beispiel abliefern. Ich sage Ihnen mal was: Miesbach gehört nicht Ihnen." Die Reaktion von Prechlau wiederholen wir hier nicht. 

Auch auf Facebook gibt's kritische Stimmen. "Peinlicher geht's nimmer", schreibt zum Beispiel Manfred K. Andere sorgen sich um das Wohl der Kinder, die das Spiel beobachten mussten. Klar überwiegen aber die positiven Kommentare.

Viele finden den Abistreich einfach nur lustig und loben Schulleiter Rainer Dlugosch, dass er sich darauf eingelassen hat. Kneifen wäre schließlich einfach gewesen, sagen nicht wenige. "Ich finde die Kids zum schmunzeln und habe Respekt, dass die Lehrer diese Peinlichkeit mitmachen. Hätte auch mitgemacht", schreibt Kathrin F. slowman ergänzt: "Hut ab vor dem Rektor. Es wäre ein leichtes für ihn gewesen sich an der Teilnahme zu weigern aber er hat die Nummer durchgezogen und sich so sicher einiges Ansehen in der Schülerschaft verschafft. Es gibt genug Rektoren im Landkreis die ihren Respekt nur aus ihrem Amt und weniger aus ihrem Auftreten beziehen."

Und Markus S. kommentiert vielsagend: "Seit nicht so ernst. Abgetan als Abistreich und gut. Immer noch besser als Eingangstüren vermauern (einfallsloser geht's ja wohl nicht mehr)." Der letzte Satz ist wohl als Seitenhieb auf den Abistreich am Tegernseer Gymnasium zu verstehen.

Wenn man also ein Stimmungsbild anhand unserer User-Kommentare wagen wollte: Einige fühlen sich durch das Penis-Spiel peinlich berührt, gar angegriffen. Aber die meisten können über die Aktion schmunzeln, viele lachen laut und loben gleichzeitig den Mut des Schulleiters.

Und noch eine Anekdote am Schluss. Ein User fühlte sich durch das Penis-Spiel an ein besonderes Erlebnis mit einer Gummipuppe erinnert: "Wir haben mal einem Kollegen eine aufblasbare "Dame" geschenkt, zum 40sten Geburtstag, der stand auf Asiatinnen. Wir haben die noch angezogen, ihr eine Zigarette auf den "Schmollmund" geklebt und sind so mit der Tram gefahren ......der Brüller."

Und das sagtSchulleiter Rainer Dlugosch selbst zu seinem Auftritt.

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