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Intensiver Austausch: (v.l.) Zweiter Bürgermeister Paul Fertl, Polizei-Inspektionsleiterin Katharina Schreiber, Landtagskandidatin Verena Schmidt-Völlmecke und SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, Markus Rinderspacher. 

„Unsere Polizisten verdienen Rückendeckung“

Personalmangel bei Polizei: Markus Rinderspacher war in Miesbach

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Nur 32 von 44 Stellen bei der Polizei Miesbach sind besetzt. Jetzt hat sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher vor Ort ein Bild gemacht.

Miesbach – Eine regelrechte Blaulicht-Tour hat sich Markus Rinderspacher vorgenommen. Bis zu 20 Polizeiinspektionen in ganz Bayern will der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag besuchen. Nachdem seine Anfrage an das Innenministerium ergeben hatte, dass fast jede zehnte Polizeistelle im Freistaat nicht besetzt ist, möchte sich Rinderspacher vor Ort ein Bild von der Personalsituation machen. Den Auftakt machte er am Freitagmorgen in Miesbach.

Wie berichtet, sind in der dortigen Dienststelle nur 32 von 44 Stellen tatsächlich vergeben. Dennoch würden die Beamten eine „hervorragende Arbeit“ leisten, so Rinderspachers Fazit nach seinem rund einstündigen Gespräch mit Inspektionsleiterin Katharina Schreiber, SPD-Landtagskandidatin Verena Schmidt-Völlmecke, Miesbachs Zweitem Bürgermeister Paul Fertl und weiteren SPD-Mitgliedern. „Das ist eine ausgezeichnet geführte Polizeidienststelle.“

Der starke Zusammenhalt der Beamten führe zu einer hohen Leistungsbereitschaft. Dieser sei es zu verdanken, dass die „angespannte Personalsituation“ nicht auf die Sicherheitslage durchschlage. „Der oberste Dienstherr darf diese Motivation aber nicht ausnutzen“, betonte Rinderspacher. „Unsere Polizisten verdienen Rückendeckung.“ Deshalb werde er sich für eine ordentliche technische und personelle Ausstattung der Polizei stark machen. Nur dann könnten die Beamten auch wieder mehr Streifenpräsenz auf Straßen und öffentlichen Plätzen zeigen.

In den Gesprächen mit den Miesbacher Beamten erfuhr Rinderspacher, dass sich diese vor allem für Präventionsmaßnahmen in der Verkehrserziehung und Suchtberatung, für Verkehrsüberwachung und für den Dialog mit den Bürgern Verstärkung wünschen. Eine Sicherheitswacht könne diese Aufgaben nicht leisten, meinte Schmidt-Völlmecke. „Da spart die CSU an der falschen Stelle.“

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