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Pfarrgemeinderatswahl: Dekanat Miesbach sucht Kandidaten - Zeit bis Ende Januar

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Werben für die Pfarrgemeinderatswahl: (v.l.) Dekanatsratsvorsitzende Franziska Weiß, Stellvertreter Florian Wiedner und Dekan Michael Mannhardt, hier in der Stadtpfarrkirche in Miesbach.
Werben für die Pfarrgemeinderatswahl: (v.l.) Dekanatsratsvorsitzende Franziska Weiß, Stellvertreter Florian Wiedner und Dekan Michael Mannhardt, hier in der Stadtpfarrkirche in Miesbach. © Thomas Plettenberg

Bis Ende Januar sollen die Kandidaten für die Wahl der neuen Pfarrgemeinderäte der katholischen Kirche gefunden sein - auch im Landkreis Miesbach. Das Dekanat sucht nun Bewerber.

Landkreis – Die vierjährige Amtszeit der Pfarrgemeinderäte geht zu Ende. Am Sonntag, 20. März, wird bayernweit neu gewählt. Vorab ist erstmalig eine Online-Abstimmung möglich – für alle, die verhindert sind oder nicht persönlich an der Wahl teilnehmen können. Denn die Kirche will „möglichst viele Leute einbinden“, erklärt Florian Wiedner, stellvertretender Vorsitzender des Dekanats Miesbach.

Aus diesem Grund werden die Wahlberechtigten – katholische Christen ab 14 Jahren – bereits vor der Wahl benachrichtigt. Ab Vollendung des 16. Lebensjahres können diese auch selbst kandidieren. Dekanatsratsvorsitzende Franziska Weiß hofft hier auf eine „bunte Truppe aus allen Altersgruppen und Lebenslagen“. Wichtig sei, dass die Menschen mit Spaß und Freude bei der Sache seien und spannende neue Ideen für ihre Pfarrei hätten. Die Suche läuft bereits. Wiedner hofft auf genügend geeignete Kandidaten, sodass es am Ende eine „echte Wahl“ wird.

9000 Menschen in 750 Pfarrgemeinderäten aktiv

Derzeit sind über 9000 Menschen in den 750 Pfarrgemeinderäten der Erzdiözese München und Freising aktiv. Je nach Größe der Pfarrgemeinde und der Ordnung der jeweiligen kirchlichen Verwaltungsbezirke sind Mitgliederzahl und Aufgaben dieses Gremiums unterschiedlich festgelegt. In Miesbach beispielsweise gehören dem Pfarrgemeinderat 14 Mitglieder an, davon einige Delegierte, die nicht zur Wahl stehen.

Diese haben die Aufgabe, „dort hinzusehen, wo gerade die Not in den Gemeinden am größten ist, und die Menschen in ihren Wünschen, Enttäuschungen, Hoffnungen und ihren Entwicklungsmöglichkeiten zu begleiten“, heißt es in einer Erklärung des Erzbistums München und Freising. Hauptsächlich diene der Rat aber als Sprachrohr für Pfarreimitglieder sowie zur Verwirklichung einzelner Projekte, wie aktuell die Gestaltung und Umsetzung des neuen Miesbacher Pfarrheims.

Sprachrohr und Organisatoren der Gemeinde: Kandidaten bis Ende Januar gesucht

Die Pfarrgemeinderäte organisieren aber auch interne Projekte, so etwa den regelmäßigen Besinnungstag. Hier treffen sich die Räte zum gemeinsamen Klosterbesuch, um zu sich selbst zu finden und sich auf die Fastenzeit einzustimmen.

Bis Ende Januar sollen die Kandidaten für die Wahl gefunden sein. Wer selbst kandidieren möchte oder jemanden kennt, der dafür geeignet sein könnte, kann sich an die derzeitigen Pfarrgemeinderäte in seinem Ort wenden. Dort gibt es nähere Informationen.

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