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Der barrierearme Weg (in Gelb) ist seit 2015 geplant. Er würde die Volksfestwiese mittig anbinden und Fußgängern mehrere Optionen bieten.

Plädoyer für neuen Fußgängerweg zur Waitzinger Wiese

Stadtrat Thelemann fordert: „Brauchen vernünftige Anbindung“

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Der beleuchtete Fußgängerweg vom Habererplatz rauf zur Volksfestwiese ist auf einmal wieder ein Thema. Bereits vor zwei Jahren wollte die Stadt einen solchen Weg bauen (wir berichteten). Die Pläne lagen fertig in der Schublade, doch in der entscheidenden Sitzung im Dezember 2015 scheiterte das Vorhaben im Stadtrat.

Der Weg sollte vom Habererplatz über die Grünfläche am AOK-Parkplatz zur Treppe führen und diese kreuzen. Wer gut zu Fuß ist, hätte über die Treppe nach oben gelangen können. Für Senioren sowie Menschen mit Behinderungen oder Eltern mit Kinderwagen hätte es einen Kehrweg mit moderater Steigung gegeben. Mit rund 170 000 Euro hatte Stadtplaner Otto Kurz die Kosten damals veranschlagt. Wegen des flachen Kehrwegs hätte die Städtebauförderung damals zwischen 40 und 60 Prozent der Kosten übernommen. Voraussetzung war, dass die Steigung barrierearm ist – also nur maximal 5,40 Metern Höhenunterschied auf 100 Meter aufweist.

Über diesen Weg will Thelemann nun wieder reden. „Wenn wir wollen, dass die Leute oben auf der Waitzinger Wiese parken, dann müssen wir auch einen attraktiven und sicheren Zugang anbieten“, erklärt der CSU-Stadtrat auf Nachfrage unserer Zeitung. „Die Planung von Kurz war ja nicht schlecht. Sonst bleibt nur, auf der Fahrbahn zu gehen.“

Für eine Umsetzung wäre das kommende Jahr ideal, findet Thelemann: „2018 gestalten wir den Marktplatz um. In diesem Zug könnte man auch gleich den Weg anpacken.“ Das wäre eine konsequente Lösung auch für diejenigen, die in der Stadt arbeiten. „Wer die Gegend kennt, wird sagen: Es geht nicht ohne Gehweg.“

ddy

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