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Politik und Pizza: Jugendliche wollen sich bei Skaterpark, Basketballplatz und Jugendparlament engagieren

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Von: Dieter Dorby

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Den Dialog intensivieren wollen (ab 2.v.l.) Lena Renner vom Landratsamt, Bürgermeister Gerhard Braunmiller, Jugendparlamentsinitiator Andreas Kempf, Familienreferentin Malin Friese und Jugendreferent Christian Mittermaier.
Den Dialog intensivieren wollen (ab 2.v.l.) Lena Renner vom Landratsamt, Bürgermeister Gerhard Braunmiller, Jugendparlamentsinitiator Andreas Kempf, Familienreferentin Malin Friese und Jugendreferent Christian Mittermaier. © Stefan Schweihofer

Politik muss Spaß machen und schmecken – im wahrsten Sinn. Deshalb gab es bei der Jungbürgerversammlung der Stadt Miesbach im Haindlkeller Gratis-Pizza und Getränke für alle Teilnehmer. Ein Angebot, das rund 30 junge Miesbacher zum Mitmachen motivierte.

Jugendreferent Christian Mittermaier (CSU) hatte das Treffen zusammen mit seiner Stadtratskollegin und Familienreferentin Malin Friese (Grüne), Lena Renner, die kommunale Jugendpflegerin des Landkreises, sowie Andreas Kempf, der die Idee eines Jugendparlaments für Miesbach bei der coronabedingten Online-Jungbürgerversammlung 2020 beantragt hatte (wir berichteten), in den Haindlkeller verlegt. Das Ziel: In lockerer Atmosphäre zeigen, dass sich für die Jugendlichen der Kreisstadt einiges erreichen lässt, wenn man sich dafür einsetzt. „Man kann sich einbringen“, sagt Mittermaier. „Zumindest sollte man es immer probieren.“

Neuer Basketballplatz im Blick

Für einen konstruktiven Austausch hatten die Verantwortlichen drei konkrete Themen mitgebracht, über die zusammen diskutiert wurde. So plant die Stadt, auch den Basketballplatz der Realschule am Alten Krankenhaus nachmittags für die Jugendlichen zu öffnen – ähnlich wie bei der Anlage an der Mittelschule (wir berichteten). Das Problem dabei beschrieb Mittermaier den Jugendlichen so: „Es gibt Hürden.“ So müsse die Anlage zwischen 20 und 21 Uhr zugesperrt werden, und es müsse gewährleistet sein, dass der Platz am nächsten Tag für den Unterricht nutzbar und daher nicht vermüllt ist. Dazu brauche es Freiwillige, damit die Stadt mit dem Landkreis als Hausherrn einen Vertrag schließen könne.

Mitreden beim neuen Skaterpark

Dafür wurden ebenso interessierte Freiwillige gefunden wie für das noch zu gründende Jugendparlament. Und für den geplanten Skaterpark unter der B 472-Brücke in der Haidmühl wurden im Beisein von Florian Maban und Yannick Datzer, den beiden Vorsitzenden des Vereins Skateboarding Miesbach, noch einige Ideen und Wünsche gezeichnet und abgegeben.

Erste Interessenten fürs Jugendparlament

Für Mittermaier war das Treffen deshalb ein guter Erfolg. Alle drei Themen sollen zügig weiterverfolgt werden, auch wenn es wie beim Skaterpark ohne Geduld nicht gehen werde. Das Jugendparlament soll noch heuer im Rahmen einer Präsenzveranstaltung auf den Weg gebracht werden, wie Mittermaier erklärt: „Wir werden dabei die Augen offen halten, dass uns Corona mit seinen Beschränkungen nicht dazwischenkommt.“

ddy

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