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Geschenke zum Abschied: Gemeinsam mit Schulverbands-Geschäftsführer Peter Köpferl (M.) feierten (v.l.) die Bürgermeister Hans Schönauer (Irschenberg), Leonhard Wöhr (Weyarn), Ingrid Pongratz (Miesbach) und Klaus Thurnhuber (Warngau). Kinder aus ihren Städten und Gemeinden besuchen die Miesbacher Mittelschule.

Schulverband Miesbach  

Abschied vom fleißigen Alleinherrscher

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Nach 49 Jahren und neun Monaten Dienst für die Stadt hat sich Peter Köpferl, der Geschäftsführer des Schulverbands, im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Miesbach – Peter Köpferl war nie ein Mann der großen Worte. Still erledigte er als Geschäftsleiter des Schulverbands seine Aufgaben. Egal, wie viel Arbeit auf ihn wartete, nie beklagte er sich. Wie es seine Art ist, würde er darum am liebsten nicht viel Aufhebens machen und kommentiert lakonisch: „Irgendwann muss halt Schluss sein. Ich falle deshalb in kein Loch.“

Bereits 1967 begann Köpferl seine Ausbildung bei der Stadt Miesbach. 1981 wechselte er zum Schulverband. Hier war er für die Grundschulen in Miesbach und Parsberg sowie die Mittelschule Miesbach zuständig. Er kümmerte sich um die Schüler-Beförderung, das Aufstellen des Haushalts und das Personal. „Eine vielseitige Aufgabe“, sagt Köpferl. „Es war nie langweilig.“ Der 64-Jährige schätze es besonders, dass er seine eigene Dienststelle hatte: „Ich war quasi ein Alleinherrscher.“

Bei der Feierstunde sangen die Grundschüler für ihn. Zudem kamen in der Mittelschule noch mal alle zusammen, mit denen Köpferl beruflich zu tun hatte: die Schulleiter, das Reinigungspersonal, die Hausmeister und Ingrid Pongratz. Die Bürgermeisterin bedauert, dass sich Köpferl drei Monate vor der „Goldenen Hochzeit“ mit der Stadt verabschiedet hat: „Er war ein sehr fleißiger Mitarbeiter, der mit einer stoischen Ruhe alles gewissenhaft erledigt hat. Und dabei hat er nie gejammert.“ Köpferl habe ihr „sehr, sehr viel Arbeit abgenommen, daher bin ich ihm zu hohem Dank verpflichtet“.

Der 64-Jährige will sich nun anderen Aufgaben widmen. In seinem Haus sei jede Menge zu tun. Zudem will er öfter Bergwanderungen unternehmen. Passend zu seinen Interessen überreichte ihm Pongratz vier Gutscheine: Einen für den Bräuwirt, „damit er sich auch vorne einen Rucksack anessen kann“, einen Schuh-Gutschein, „damit er viel laufen kann“, einen für einen Hut, „damit die Sonne seine Glatze nicht verbrennt“, und einen für Blumen, „damit er im Garten entspannen kann“.

pr

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