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In seinem Dienstzimmer gratulierte (hinten v.l.) Landrat Wolfgang Rzehak den Olympia-Teilnehmern Konstantin Schad, Florian Wilmsmann, Elisabeth Schicho, Lucas Bögl sowie (vorne) den beiden Goldmedaillen-Gewinnern Natalie Geisenberger und Arnd Peiffer.

Sekt-Orange und Eintrag ins Goldene Buch

So war der Empfang der Olympia-Teilnehmer

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Der Landkreis ehrt seine Olympia-Teilnehmer. Bei einem kleinen Stehempfang hat Landrat Wolfgang Rzehak den heimischen Wintersportlern gratuliert, die in Pyeongchang auf Medaillenjagd gegangen waren. Ein lockeres Stelldichein bei Sekt und Orangensaft.

Einen Termin zu finden, an dem die acht Olympia-Teilnehmer aus dem Landkreis allesamt Zeit haben, darf als ähnlich ambitioniert angesehen werden wie ein Weltrekord. So verwunderte es nicht, dass gestern Vormittag beim Empfang im Landratsamt in Miesbach nur sechs der acht Spitzensportler anwesend waren. Biathletin Vanessa Hinz (Schliersee) und Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg (Kreuth) mussten aus terminlichen Gründen passen. Die Aufgabe, sich ins Goldene Buch des Landkreises einzutragen, übernahmen die Skilangläufer Elisabeth Schicho (Schliersee) und Lucas Bögl (Holzkirchen), Snowboardcrosser Konstantin Schad (Fischbachau) und Skicrosser Florian Wilmsmann (Holzkirchen) sowie die beiden Medaillen-Gewinner, Rennrodlerin Natalie Geisenberger (Miesbach, Doppel-Gold) und Biathlet Arnd Peiffer (Holzkirchen, Gold/Bronze).

Auf einen großen Rahmen verzichtete Landrat Wolfgang Rzehak: „Es ist ein kleiner, aber feiner Empfang.“ In seinem Büro stießen die Sportler, Angehörige, Gemeindevertreter (unter anderem die Bürgermeister Josef Bierschneider, Josef Lechner und Franz Schnitzenbaumer sowie die Stellvertreter Elisabeth Dasch und Paul Fertl) und Sportfunktionäre (die stellvertretenden BLSV-Kreisvorsitzenden Sabine Kirchmaier und Hermann Ulbrich) ungezwungen mit Sekt und Orangensaft an. Als Präsent gab’s ein HalbeGlaskrügerl mit Landkreis-Wappen und Pralinen. Wolfgang Klaus und Georg Auracher von der Fischbachauer Blasmusik sorgten mit ihren Trompeten für musikalische Untermalung, und der Schreibtisch war reserviert für das Goldene Buch des Landkreises. Der Miesbacher Grafiker und Kunstmaler Stefan Ambs hatte in gewohnter Manier die Portraits der Geehrten auf die Seiten gezeichnet.

Aufgeteilt wurden die acht Olympia-Flieger auf drei Doppelseiten: das Gold-Duo Geisenberger/Peiffer, dann Hinz, Rebensburg und Schad – der daher allein unterschreiben musste – , und zuletzt Schicho, Bögl und Wilmsmann. Ihnen allen sprach Rzehak Dank aus, „dass wir als Landkreis mit Euch Werbung machen dürfen“. Allesamt seien diese Sportler Aushängeschilder, die zeigen, „dass dieser Landkreis etwas Besonderes ist“.

Besonderes Interesse rief natürlich Gold-Biathlet Arnd Peiffer hervor, der „der Liebe wegen“ nach Holzkirchen zog und nach eigenen Worten dort zwei Jahre lang gewissermaßen „unter dem Radar“ leben konnte. Auch die Frage, warum Wilmsmann auf Krücken kam, wurde geklärt. Der Skicrosser hatte sich ein Überbein an der linken Ferse – bedingt vom Skischuh – entfernen lassen. „In ein bis zwei Wochen bin ich wieder fit“, beruhigte der Holzkirchner. Als schlagfertig präsentierte sich Langläufer Bögl angesichts seiner Verspätung: „Das lag am Auto. Auf Skiern bin ich schneller.“ Das weitere Warten auf Schicho hatte Rzehak locker genommen: „Dann wern mia no a Glaserl dringa miassn.“

Nach dem Empfang im Landratsamt ging es für die Teilnehmer – terminbedingt dann auch ohne Natalie Geisenberger – weiter zum Mittagessen in den neuen Maximilian in Gmund. Zeit zum inoffiziellen Plaudern.

ddy

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