Bereit zum Verkabeln: Regina Schwabenbauer, Beraterin für Baufinanzierung bei der Kreissparkasse Miesbach, ist beruflich viel im Landkreis unterwegs – meist mit dem Dienst-E-Auto. Georg Weindl, Geschäftsführer von Elektro Mader in Miesbach, freut sich über die Inbetriebnahme der neuen Ladesäule am Oberlandcenter.
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Bereit zum Verkabeln: Regina Schwabenbauer, Beraterin für Baufinanzierung bei der Kreissparkasse Miesbach, ist beruflich viel im Landkreis unterwegs – meist mit dem Dienst-E-Auto. Georg Weindl, Geschäftsführer von Elektro Mader in Miesbach, freut sich über die Inbetriebnahme der neuen Ladesäule am Oberlandcenter.

Ersatz für abgebaute Station an der Kreissparkasse

Stromtanken am Oberlandcenter: Neue Ladesäule für E-Autos in Miesbach in Betrieb

  • Sebastian Grauvogl
    vonSebastian Grauvogl
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Gute Nachrichten, wenn in Miesbach der Akku knapp wird: Am Oberlandcenter gibt es eine neue Ladestation für Elektroautos. Sie ist bereits in Betrieb gegangen.

Miesbach – Im Grunde ist es wie mit Google: „Die Leute müssen einen erst finden“, sagt Georg Weindl, Geschäftsführer von Elektro Mader in Miesbach. Auch wenn die neue Ladesäule für E-Autos am Oberlandcenter nur wenige Schritte vom alten Standort bei der Kreissparkasse entfernt liegt, halten sich die Tankvorgänge noch in Grenzen. „In manchen Online-Portalen taucht immer noch die kostenlose Station der Sparkasse auf“, erklärt Weindl. Dabei ist die, wie berichtet, kürzlich in die Tiefgarage des Kreditinstituts umgezogen und damit nur noch für Kunden zugänglich.

Doch auch an der neuen Ladesäule der Firma Mader beteiligt sich die Kreissparkasse. Sie stellt den Grund unentgeltlich zur Verfügung. Kostenpflichtig hingegen ist das Stromzapfen für die E-Mobilisten. Zwei Fahrzeuge können parallel an den Typ 2-Steckdosen andocken und je elf kW Strom in die Batterie jagen. Hängt nur ein Auto an der Säule, steigt die Leistung auf 22 kW und der Ladevorgang geht schneller. Um zu vermeiden, dass die Fahrer mit voller Batterie weiter stehen bleiben und damit die beiden Plätze unnötig blockieren, wird nach Abschluss des Tankens eine (geringe) Parkgebühr fällig. „Wir wollen, dass so viele E-Autos wie möglich den Service nutzen können.“

Firma will Zeichen für E-Mobilität setzen

Um den Umsatz geht es der Firma Mader laut Weindl nicht. „Da ist nicht viel dran verdient.“ Viel wichtiger ist dem Geschäftsführer, mit dem Ladeangebot das Oberlandcenter aufzuwerten und gleichzeitig ein Zeichen für zeitgemäße Technik zu setzen. „Dazu sehen wir uns als Elektrobetrieb verpflichtet.“ Nachahmer in Miesbach seien übrigens willkommen, sagt Weindl. „So was tut dem Bild einer modernen Kreisstadt gut.“ Dass die Nutzungszahlen bald steigen, davon ist Weindl überzeugt. „Das läuft nach dem Schneeballsystem. Je mehr es nutzen, desto mehr werden drauf aufmerksam.  

sg

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