Bluttat: Mehrere Menschen in Finnland niedergestochen

Bluttat: Mehrere Menschen in Finnland niedergestochen
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Staus auf den Straßen: Nicht die einzige Folge des Zuzugs im Landkreis, wie eine Studie gezeigt hat.

Mehr Einwohner, aber auch mehr Arbeitsplätze

Studie zeigt: Das sind die Folgen des Zuzugs im Landkreis

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Immer mehr Menschen zieht es in den Großraum München – und damit auch in den Landkreis Miesbach. Das bringt Probleme, aber auch Vorteile. Das hat nun eine Studie gezeigt.

Landkreis – Immer mehr Menschen zieht es in den Großraum München – und damit auch in den Landkreis Miesbach. Die Probleme, die sich daraus ergeben, sind bekannt: Wohnungsnot, ein Mangel an Betreuungsplätzen, volle Straßen. Doch die Region profitiert auch vom Zuzug, wie eine aktuelle Studie des Jobportals Youfirm mit Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigt.

Zunächst fällt auf, dass die Bevölkerungszahl von 2011 bis 2016 lediglich um knapp drei Prozent auf 98 300 Einwohner gestiegen ist – nur halb so stark wie im gesamten Großraum München. Positiv gestaltet sich die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: Lag die Arbeitslosenquote 2011 im Landkreis noch bei 3,8 Prozent, waren es fünf Jahre später nur noch 2,8 Prozent. Auch die Zahl der Erwerbslosen ist um ein Fünftel auf 1456 gesunken, die Quote an Hartz IV-Empfängern um zwölf Prozent. 59 Prozent der Landkreisbürger gingen 2016 einer geregelten Arbeit nach, 2011 waren es 52 Prozent. Nicht alle müssen deshalb pendeln. 37 500 Beschäftigte kamen 2016 in den Genuss eines Arbeitsplatzes in ihrem Wohnort, 17,2 Prozent mehr als 2011.

Dramatisch aus Sicht mancher Unternehmen ist hingegen die Zahl der offenen Stellen. 624 Jobs waren 2016 unbesetzt. Mehr als doppelt so viele wie fünf Jahre zuvor.

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