„Der Kelch ist am Landkreis vorübergegangen“

Sturmtief Zubin: So lief der Morgen für die Einsatzkräfte

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Das Wummern, mit dem Sturmtief Zubin über den Landkreis hinweg zog, ließ Böses erahnen. Welche Folgen sich für Polizeien, Feuerwehren und die BOB ergeben haben, erfahren Sie hier. 

Landkreis - Großes Wetter-Chaos, überschaubare Auswirkungen. So zumindest schildern es die Polizeien im Landkreis Miesbach. Die Miesbacher Polizeiinspektion etwa stuft die Folgen des Sturms als „nicht tragisch“ ein, Unfälle hätten sich im Zuständigkeitsbereich nicht ereignet. Ähnlich verhält es sich im Einzugsgebiet der Polizeiinspektion Bad Wiessee. Auf Nachfrage heißt es, es sei „überhaupt nichts“ passiert. 

Konsequenzen hatte der Sturm lediglich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Holzkirchen - wenn auch keine ernst zu nehmenden: ein umgestürzter Baum auf der B318 bei Warngau auf Höhe des Autohauses Schwarzer, und ein umgekippter Anhänger am Ortseingang von Otterfing aus Richtung Holzkirchen. Jeweils ohne Verletzte und ohne Fremdschaden. 

Störungsfrei verlief auch der Betrieb bei der bayerischen Oberlandbahn, so die Auskunft seitens der Pressestelle des Unternehmens: Keine Verspätungen, keine Ausfälle. Lediglich beim Meridian sei es zu Störungen gekommen - zweimal, weil ein Baum auf die Gleise gestürzt war. 

Vergleichsweise am meisten zu tun hatten da noch die Feuerwehren im Landkreis: Neben dem umgekippten Anhänger bei Otterfing und dem umgestürzten Baum bei Warngau waren sie zudem zwischen den Otterfinger Ortsteilen Wettlkam und Heignkam wegen Ästen auf der Fahrbahn, sowie in Parsberg und Weyarn jeweils wegen eines umgestürzten Baumes im Einsatz. „Der Kelch ist am Landkreis vorübergegangen“, sagt Kreisbrandrat Anton Riblinger. 

hb

 

Rubriklistenbild: © dpa

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