Pegasus-Preis, Gymnasium Miesbach
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Feierstunde für die Preisträger: (hinten v.l.) Josef Bernöcker (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank im Oberland), Schulleiter Rainer Dlugosch, Lehrer Matthias Kanzler, Uwe Dietrich (Vorsitzender Freunde und Förderer des Gymnasiums), Stellvertretender Schulleiter Markus Gamperling sowie (vorne v.l.) die Schülerinnen Lucia Sakoman und Sarah Broghammer.

Zwei Projekte am Gymnasium Miesbach ausgezeichnet

Tänzerinnen und Weltretter: Pegasus-Preis für engagierte Schüler und Lehrer

  • Sebastian Grauvogl
    VonSebastian Grauvogl
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Freude bei Schülern und Lehrern: Am Gymnasium Miesbach wurde zum zweiten Mal der Pegasus-Preis verliehen. Zwei Teams dürfen jubeln: Tänzerinnen und Weltretter.

Miesbach – Wo das Engagement nicht beim Lehrplan endet, ist die Schulgemeinschaft intakt. Am Gymnasium Miesbach wird dieser Gedanke seit jeher gelebt. Um ihn weiter zu beflügeln, haben die Freunde und Förderer der Schule und die Raiffeisenbank im Oberland heuer zum zweiten Mal den mit 400 Euro dotierten Pegasus-Preis für je ein besonders aktives Schüler- und Lehrerteam gestiftet. Die Wahl der Jury mit je einem Vertreter der Schulleitung, der Schüler, des Elternbeirats und der Freunde und Förderer fiel diesmal auf das Projekt „Schülertanzgruppe“ und das P-Seminar „Weltretten für Anfänger.“

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Bei den Tänzerinnen freuten sich Lucia Sakoman und Sarah Broghammer über den Scheck. Als sich die Leiterin der Tanzgruppe, Christine Acher, in Elterzeit verabschiedet hat, ergriffen die beiden Elftklässlerinnen die Initiative und kümmerten sich fortan selbst um eine große Gruppe tanzbegeisterter Sechstklässler. So förderten sie nicht nur den Tanznachwuchs an der Schule, sondern führten diesen sogar zu zwei Wettbewerben – selbstverständlich alles ehrenamtlich in ihrer Freizeit.

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Wie man Schüler außerhalb des Unterrichts bei der Stange hält, haben auch die beiden Lehrer Stephanie Kracher und Matthias Kanzler gezeigt. In ihrem P-Seminar „Weltretten für Anfänger“ führten sie 28 Schüler der Q 12 an das auf den ersten Blick abstrakte Thema Nachhaltigkeit heran. Ein Jahr lang untersuchten sie, wie sich Ressourcen wie Wasser, Nahrung, Energie und Rohstoffe im Alltag möglichst sorgsam und effektiv einsetzen lassen. Die Ergebnisse präsentierten die Seminarteilnehmer dann unter Einbindung externer Partner bei einem Projekttag für die fünften bis achten Klassen am Gymnasium. Dieser hätte „eine große Begeisterung und einen nachhaltigen Lerneffekt“ erbracht und für eine „hervorragende Darstellung der Schule in der Öffentlichkeit“ gesorgt, so die Begründung der Jury.

Auch das Preisgeld von je 400 Euro soll wieder der Schule zugute kommen. In welcher Form, könne die beiden Gewinnerteams eigenständig entscheiden. Vielleicht kommt ja dabei gleich das nächste Pegasus-Preis-verdächtige Projekt heraus.

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